Deutscher Remarketing Kongress 2026 KI krempelt den Autohandel um

Von Silvia Lulei 2 min Lesedauer

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Prozesse optimieren, Leadquellen erschließen und das Marketing auf den Kopf stellen: Das können KI-Tools, wie der Deutsche Remarketing Kongress 2026 zeigt.

Viele Autohäuser setzen heute schon Chatbots ein, um Kundenanfragen vorzuqualifizieren und in die richtigen Kanäle weiterzuleiten. (Bild: ©  panuwat - adobe.stock.com)
Viele Autohäuser setzen heute schon Chatbots ein, um Kundenanfragen vorzuqualifizieren und in die richtigen Kanäle weiterzuleiten.
(Bild: © panuwat - adobe.stock.com)

Die digitale Revolution macht vor dem Gebrauchtwagenhandel nicht halt – im Gegenteil: Sie beschleunigt ihn dramatisch. Katharina Krimmer von Vogel Corporate Solutions wagt beim Deutschen Remarketing Kongress 2026 eine provokante These: „In zehn Jahren braucht keiner mehr eine Website: Die KI übernimmt.“ Die Lehrbeauftragte für digitales Marketing sieht KI-Agenten als Game-Changer, die große Teile der Kommunikation übernehmen werden. Für Unternehmen bedeutet das: Wer überleben will, muss sich als starke Marke positionieren. „Branding wird zum Zauberwort“, so Krimmer. Nur attraktive Marken können sich die KI zunutze machen, um Sparpotenziale aufzudecken und Abläufe zu optimieren. Die Expertin gibt konkrete Tipps, wie sich Unternehmen für das digitale Zeitalter fit machen und weiterhin relevant sowie sichtbar bleiben.

Wie das konkret funktioniert, demonstriert das Autohaus Stricker aus Horn-Bad Meinberg. Das Team um Geschäftsführer Christoph Stricker und Projektmanager Sascha Sukkau bezeichnet sich selbst als „Gebrauchtwagenhändler im VW-Gewand“ und experimentiert erfolgreich mit KI-unterstützten Prozessen. Ihr Fokus auf E-Gebrauchtwagen und innovative Automatisierung brachte ihnen Platz eins beim Gebrauchtwagen Award 2025 in der Kategorie Vertragshandel ein. Das Erfolgsrezept: „Hier ist alles recht, um das Geschäft mit Gebrauchtwagen professionell und effizient zu gestalten“, erklärt Stricker. Beim Kongress verraten die beiden Praktiker, wie sie KI in ihre Abläufe integrieren, im Team die Scheu vor der neuen Technologie abbauen und welche neuen Projekte vor der Tür stehen.