KI im Gebrauchtwagenprozess Das vermeintlich Unplanbare planbar machen

Von Silvia Lulei 4 min Lesedauer

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Die Hereinnahme von Gebrauchtwagen sorgt an vielen Stellen im Unternehmen für unvorhergesehene Prozesse. Die lassen sich mit einer KI-basierten Software in den Griff bekommen. Sie steuert Mensch, Maschine und Platzverhältnisse – und lernt jeden Tag dazu.

An den Compounds von Hödlmayr International werden Tausende von Fahrzeugen abgefertigt. Das Team behält dank softwaregesteuerter Prozesse den Überblick.(Bild:  Inform)
An den Compounds von Hödlmayr International werden Tausende von Fahrzeugen abgefertigt. Das Team behält dank softwaregesteuerter Prozesse den Überblick.
(Bild: Inform)

Dass Händlergruppen wachsen, ist unbestritten. Manche wachsen flächendeckend in einem Gebiet; manchmal tun sich Optionen in anderen Bundesländern auf – oder in Regionen außerhalb des ursprünglichen Marktgebiets. In jedem Fall ergeben sich daraus rasch logistische Fragestellungen. Wenn beispielsweise Fahrzeuge zwischen den Filialen bewegt werden sollen oder es zentrale Anlieferungsstellen für die Hereinnahme oder Aufbereitung gibt, wodurch diese Pkw von dort in das Filialnetz verteilt werden müssen. Mit softwaregesteuerten Prozessabläufen lassen sich die Bestände und Neuzugänge elektronisch verwalten – und die Jobs drumherum gleich mit.

Ein großer Player, der sich mit Herausforderungen dieser Art beschäftigen muss, ist Hödlmayr International. Das oberösterreichische Transportunternehmen übernimmt Fahrzeuge entweder ab Werk oder ab Eingangshafen und liefert sie entweder beim Fahrzeughändler, Flottenbesitzer oder beim privaten Endkunden vor der Haustür aus.