Kia: Händlerrendite soll auf 1,5 Prozent steigen

Von Andreas Wehner

Anbieter zum Thema

Der neue Kia-Deutschland-Geschäftsführer Steffen Cost will dafür sorgen, „dass es dem Händlernetz gut geht“. Potenzial für mehr Ertrag sieht er bei den Gebrauchtwagen und im Servicegeschäft.

(Foto:  Kia)
(Foto: Kia)

Die Kia-Händler sollen mehr Geld verdienen. Bis Ende 2016 soll die durchschnittliche Händlerrendite von derzeit 0,8 Prozent auf 1,5 Prozent steigen. Dieses Ziel hat der Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, Steffen Cost, am Dienstag bei einem Pressegespräch ausgegeben. „Wir wollen wachsen. Und da genügt es nicht, nur Open Points zu schließen. Wir müssen auch dafür sorgen, dass es dem Händlernetz gut geht“, sagte Cost.

Der Importeur habe zwei wesentliche Punkte ausgemacht, an denen es im Handel noch viel Potenzial gebe. Einer davon sei das Gebrauchtwagengeschäft – daher überarbeitet Kia derzeit das Gebrauchtwagenprogramm. Auch im Service sei für den Handel noch mehr Geld zu verdienen. In diesem Bereich soll vor allem das Aftersalesmarketing verbessert werden.

Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland (re.), und Lars Knese, General Manager Händlernetzentwicklung, wollen den Kia-Partnern zu mehr Ertrag verhelfen. Zum Vergrößern bitte klicken.(Foto:  Wehner)
Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland (re.), und Lars Knese, General Manager Händlernetzentwicklung, wollen den Kia-Partnern zu mehr Ertrag verhelfen. Zum Vergrößern bitte klicken.
(Foto: Wehner)

Derzeit gibt es bei Kia noch rund 120 Open Points. Diese sollen bis 2018 sukzessive geschlossen werden. Dann soll das Händlernetz aus 490 Vertriebsstandorten bestehen. Noch in diesem Jahr wolle der Importeur 40 neue Händler einsetzen, berichtete Lars Knese, General Manager Händlernetzentwicklung bei Kia Motors Deutschland.

Dabei will Kia seinen Partnern den Einstieg so leicht wie möglich machen und übernimmt beispielsweise die Kosten für die Signalisation, die Möbel aber auch die Fliesen. Der Händler kommt nur für Transport und Montage auf, zahlt eine Lizenzgebühr sowie die Kosten für das nötige Werkzeug. Die eigentliche Investition für einen neuen Händler beziffert Steffen Cost damit auf rund 25.000 Euro.

In diesem Jahr will Kia deutschlandweit 60.000 Neuzulassungen erreichen. Das entspräche mehr als 10 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. 2014 hatten die Koreaner 53.500 Autos in Deutschland verkauft. Nach den ersten vier Monaten liegt das Fabrikat mit 17.200 Einheiten jedoch um 5,3 Prozent im Minus. Cost begründete den Rückgang damit, dass man sich „aus kurzfristigen Flottengeschäften verabschiedet“ habe. Er sei jedoch zuversichtlich, das Gesamtjahresziel zu erreichen. Bis 2018 soll die Zahl der verkauften Kia-Fahrzeuge in Deutschland auf 80.000 Einheiten steigen.

Einen ausführlichen Artikel über die Händlernetz-Pläne von Kia Motors Deutschland lesen Sie in Ausgabe 22 des »kfz-betrieb«.

(ID:43391023)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung