Kia-Händlerverband: „Ziele müssen nachvollziehbar sein“

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Generell sei das Verhältnis zwischen Importeur und Verband zeitweise nicht das beste gewesen, möglicherweise wegen der harten Haltung der Händlervertreter gegenüber dem 777-Angebot, vermutet Riemann. „Das bedeutet, dass wir Kia auf die Füße getreten sind. Die Veränderung der Konditionen zeigt, dass wir als konstruktives Element wichtig sind“, so der Verbandsvorsitzende. In der Zwischenzeit sei das Verhältnis jedoch besser. „Wir haben wieder eine Basis gefunden, die zwar fragil ist, aber Themen werden gemeinsam diskutiert und Anregungen aufgenommen“, sagte Riemann.

Der Importeur ist mit der Akzeptanz der Aktion im Handel und bei den Kunden zufrieden. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge mit sieben Jahren Wartung sei im zweiten Quartal deutlich gestiegen, berichtete van Vugt. Daher wird die Aktion bis Ende September verlängert.

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2013 steht im Zeichen des Händlernetzumbaus. Kia hatte die Verträge zum 31. Mai gekündigt, so dass einige Partner aus dem Netz ausgeschieden sind. Rechtsanwalt Sven Köhnen von der Kanzlei Friedrich Graf von Westphalen erläuterte die Regelungen hinsichtlich der Ersatzteil- und Fahrzeugrückgabe sowie des Ausgleichsanspruchs. Er wies darauf hin, dass nicht nur ausscheidende Kia-Partner ihre Ersatzteile zurückgeben können, sondern auch die, die künftig als Servicepartner arbeiten – mit Ausnahme der im neuen Vertrag festgeschriebenen Grundausstattung.

„Nutzen Sie diese Gelegenheit. Schneller können Sie sich Liquidität nicht beschaffen“, appellierte Köhnen an die Kia-Partner. Sollte es Probleme geben, können die Partner die bekannte Schlichtungsstelle anrufen, die eine schnelle und kostengünstige Lösung ermöglichen soll.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«