Klasse Leistung der Kfz-Nachwuchskräfte

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Kfz-Betriebe übernehmen Verantwortung

Neben der traditionellen Ehrung der Prüfungsbesten, deren Leistungen durch einen von der Nürnberger Versicherung gesponserten Einkaufsgutschein von Amazon honoriert wurden, konnte die erste Kfz-Meisterin des Saarlands, Kfz-Innungsvorstandsmitglied Karin Geimer, mit Sabrina Harion, Lisa-Christina Jandt, Manuela Riehm, Salina Schütz und Marina Prüm immerhin fünf jungen Damen zur bestandenen Prüfung gratulieren.

„Unsere Betriebe übernehmen mit ihrem Engagement eine ganz besondere Verantwortung“, sagte Günther Görrissen, Obermeister der Kfz-Innung Flensburg Stadt und Land, im Rahmen der feierlichen Freisprechung. Dies gelte für alle Kfz-Meisterbetriebe, die sich der Ausbildung verpflichtet fühlen. An die 49 Junggesellen, die die Abschlussprüfungen der Flensburger Kfz-Innung bestanden haben, richtete er den Appell, stets am Ball zu bleiben, sich weiterzubilden und erlerntes Wissen an nachrückende Generationen weiterzugeben: „Die Anforderungen in unserem Beruf werden weiter wachsen, und wir benötigen Sie als gut ausgebildete Spezialisten“.

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Mit der Gesellenfreisprechung endete für zwölf Kfz-Mechatroniker in Melsungen die Ausbildung. In einer Feierstunde lobte Obermeister Rudi Hupfeld das Engagement der jungen Mechatroniker, der Ausbildungsbetriebe und der Berufsschule. Neben der persönlichen Leistung sei auch das Lernumfeld entscheidend für eine erfolgreiche Ausbildung.

Wandel bei der Kfz-Innung Mittelrhein

Im Rahmen der Freisprechung der Kfz-Innung Südthüringen erhielten 51 Gesellen ihren Brief. Helmut Adamy, Präsident der Handwerkskammer Südthüringen, hielt die Festansprache, und lobte die Leistung der Nachwuchskräfte. Andreas Meinfelder vom Autohaus Bodemann in Schmalkalden erhielt für seine herausragenden Leistungen das Gesamtprädikat „sehr gut“.

Bereit zum Durchstarten sind auch die 109 Nachwuchskräfte, die die Kfz-Innung Mittelrhein im Rahmen einer Feier freigesprochen hat. Eine beruflich sichere Zukunft dürfte ihnen gewiss sein, so Innungsobermeister Mark Scherhag: „Sie werden nie bereuen, diese Ausbildung gemacht zu haben.“ Ein Großteil der Neu-Gesellen wird gleich vom Ausbildungsbetrieb übernommen. Sehr gute Chancen auf einen Arbeitsplatz haben auch die übrigen.

In den vergangenen Jahren hat sich aus Sicht der der Kfz-Innung ein Wandel vollzogen. Denn von den Prüfungsteilnehmern müssen lediglich sieben Jugendliche nochmals ran. Vielleicht trägt dazu das sogenannte „Koblenzer Modell“ bei. Seit 2008 veranstaltet die Kfz-Innung Mittelrhein die Gesellenprüfung direkt in den Werkstätten von Mitgliedsbetrieben, und dies an einem einzigen Tag. Die Prüflinge arbeiten an Kundenfahrzeugen.

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