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Es wird der Zeitpunkt kommen, da wird es nicht mehr ausreichend R134a geben. Stattdessen R1234yf einzufüllen, ist umstritten. Doch statt für Klarheit zu sorgen, duckt sich die Politik weg. Was Werkstätten wissen sollten, wenn der Markt nach eigenen Lösungen sucht.
Unterhalten sich zwei Kfz-Klimaanlagen. Sagt die eine: „Und, läufst auch immer noch mit R134a?“ Sagt die andere: „Nee, bin schon auf R1234yf umgestiegen.“ Fragt die erste zurück: „Und das geht so einfach?“ Antwortet zweitere: „Keine Ahnung, die Werkstatt hat’s einfach gemacht.“ Was auf den ersten Blick etwas lächerlich klingen mag, ist es auf den zweiten ganz und gar nicht. Denn wie bereits mehrfach berichtet – zuletzt in Ausgabe 51-52/2024 –, ist das skizzierte Unterhaltungs-Szenario eines, das in absehbarer Zeit Wirklichkeit werden kann. Nämlich dann, wenn wieder eintritt, was bereits 2018 im Zuge der Einführung der sogenannten F-Gas-Verordnung eintrat: Damals wurde R134a erstens sauteuer und war zweitens zum Teil gar nicht mehr erhältlich.
Auf 24 Prozent des ursprünglichen Werts sank im vergangenen Jahr EU-weit die dem Markt zur Verfügung stehende Kältemittelmenge an sogenannten F(lour)-Gasen. Und 2027 geht’s um weitere satte 50 Prozent auf dann 12 Prozent nach unten. Vereinfacht und grob geschätzt: Dann wird eine Flasche R134a doppelt so teuer sein wie heute, statt 400 bis 500 Euro 800 bis 1.000 Euro kosten. Doch spätestens dann, wenn man eine solche selbst für Geld und gute Worte nicht mehr bekommt, haben Werkstätten und Fahrzeugbesitzer ein Problem. Aber bekanntlich gibt es für solche fast immer eine Lösung. So auch in diesem Fall.
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