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Klimaservice: Mit den Jahren sparen

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Die F-Gas-Verordnung sorgt für besseres Klima und gesalzene Preise beim Kältemittel. Mit diesen sparsam umzugehen, ist also nicht verkehrt. Dazu kann die Klimaservicestation durchaus ihren Teil beitragen – doch auch die Werkstatt selbst.

Auch wenn es jedes mal nur ein bisschen ist: Der Verlust von Kältemittel bei einem Klimaservicegerät kann im Laufe der Zeit beträchtlich ins Geld gehen. Und auch die Wartungshäufigkeit sollten Werkstätten beim Kauf einer neuen Station einkalkulieren.
Auch wenn es jedes mal nur ein bisschen ist: Der Verlust von Kältemittel bei einem Klimaservicegerät kann im Laufe der Zeit beträchtlich ins Geld gehen. Und auch die Wartungshäufigkeit sollten Werkstätten beim Kauf einer neuen Station einkalkulieren.
(Bild: © Nomad_Soul - stock.adobe.com)

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“, weiß der Volksmund. Da ist was dran. Was aktuell im Privaten für Nudeln und Klopapier gilt, hat ebenso seine Gültigkeit im Geschäftlichen. Auch hier macht es Sinn, sparsam mit Ressourcen zu verfahren. Zumal dann, wenn es nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch für den Geldbeutel.

Da ist das Thema „Kältemittel“ ein schönes Beispiel. Wie bekannt, sorgt die sogenannte F-Gas-Verordnung der EU (siehe Heft 13/2018) seit einiger Zeit für reichlich Ärger im Kältemittelgewerbe und lange Gesichter bei Kfz-Betrieben. Auf bis zu über
500 Euro stieg der Preis für eine Zwölf-Kilogramm-Flasche R134a im vorletzten Jahr. Letztes Jahr ging es wieder spürbar nach unten. Der Grund: Beträchtliche Mengen des „alten“ Klimagases gelangen seitdem illegal in die EU. Gleiche Nachfrage + größere Menge = kleinerer Preis – siehe auch unseren Beitrag auf S. 38.