Kreislaufwirtschaft ZF will verstärkt Gebrauchtteile auch aus Kfz-Betrieben aufarbeiten

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 3 min Lesedauer

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Damit die Kreislaufwirtschaft in Gang kommt, müssen alle mitarbeiten, betont Philippe Colpron, Leiter von ZF Aftermarket. Künftig sollen noch viel mehr ZF-Produkte wiederaufgearbeitet werden können – zum Beispiel Antriebskomponenten für E-Autos.

Aus alt mach neu: Bremssättel werden schon heute in großen Stückzahlen wiederaufgearbeitet – auch bei ZF.(Bild:  ZF Friedrichshafen AG)
Aus alt mach neu: Bremssättel werden schon heute in großen Stückzahlen wiederaufgearbeitet – auch bei ZF.
(Bild: ZF Friedrichshafen AG)

Die industrielle Aufarbeitung von gebrauchten Komponenten (Remanufacturing) reduziert den Energie-, Rohstoff- und Ressourcenverbrauch und verringert damit den CO2-Fußabdruck im Vergleich zur Produktion neuer Produkte. Bei der Aufarbeitung von gebrauchten Fahrzeugteilen gemäß Serienstandard lassen sich bis zu 90 Prozent der Rohstoffe einsparen, die für die Herstellung eines Neuteils benötigt werden.

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Und gleichzeitig spart der Kunde Geld, ohne Kompromisse bei der Qualität und Leistungsfähigkeit des Bauteils machen zu müssen. So betont etwa Tomasz Galazka, Leiter des Bereichs Remanufacturing Strategy and Business Development beim Autozulieferer ZF: „In ZF’s industriellen Prozessen werden die Komponenten stets auf den aktuellen Serienstand gebracht, nach strengen OE-Richtlinien geprüft und anschließend mit der gleichen Gewährleistungsdauer versehen wie unsere neuen Teile.“