Maha bringt Opazimeter der zweiten Generation
Maha stellt auf der Automechanike das Partikelmessgerät MET 6.2 vor. Es soll die Messgenauigkeit im Rahmen der Diesel-AU deutlich verbessern und defekte Partikelfilter aufspüren.
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Maha Haldenwang informiert auf der Automechanika über das neu entwickelte MET 6.2. Das Partikelmessgerät eignet sich dazu, Rauchgastrübungen in Abgasen von Dieselmotoren präzise zu bestimmen. Die Funktion des Opazimeters der 2. Generation basiert auf dem Laserstreulicht-Messverfahren und ist in der Lage, klassische Opazimeter abzulösen.
Das Messprinzip des MET 6.2 ist zwar nicht neu, dennoch mussten die Maha-Entwickler nach Unternehmensangaben von der Konzeption bis hin zur Serienreife zahlreiche Hürden nehmen. Während der nachfolgenden Testphasen hätten Behörden, Verbände, Automobilzulieferer, Überwachungsorganisationen und Universitäten auf der ganzen Welt dazu beigetragen, das Gerät unter Praxisbedingungen zu erproben.
Wichtiges Ziel war dabei, die Abhängigkeit des Trübungskoeffizienten – des so genannten „k-Werts“ – von der Partikelmasse nachzuweisen. Dies sei gelungen, so das Haldewanger Unternehmen. Werkstätten können mit dem MET 6.2 bereits heute z. B. die Funktion von Partikelfiltern überprüfen. Nach einer erfolgten Zulassung durch die PTB könnte diese Gerätegeneration künftig für die AU eingesetzt werden.
Halle 8.0, A02
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