Antriebswandel
Mahle-Chef fordert 30 Prozent alternative Kraftstoffe bis 2030
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Der Verbrennungsmotor kann laut Mahle-CEO Arnd Franz einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die EU-soll deshalb Hybridfahrzeuge oder Range Extender fördern und als klimaneutral anerkennen.
Auf der IAA-Vorpressekonferenz am 23. Juli in Stuttgart stellte der Automobilzulieferer Mahle nicht nur seine neuesten Technologien vor, sondern nutzte in Person von CEO Arnd Franz auch die Gelegenheit zu einer Generalabrechnung mit der Antriebsstrategie der EU. Franz forderte eine Beibehaltung der Technologievielfalt und eine schnelle Überarbeitung der CO2-Regulierung unter Berücksichtigung nachhaltiger Verbrennungsmotoren und Kraftstoffe. „Der heute beschrittene Weg ist der Holzweg“, fasste es Franz zusammen.
Auch wenn Mahle bereits viele Produkte für Elektroautos entwickelt hat und produziert, hängen doch rund 60 Prozent der Arbeitsplätze an der Fertigung von Komponenten für Verbrennungsmotoren. Bliebe es hingegen beim Verbrennerverbot, dann sehe sich das Unternehmen gezwungen, einen Stopp für Investitionen in diese Technologie zu prüfen. Wie viele Arbeitsplätze dann gefährdet wären, wollte der Mahle-Chef nicht beziffern.
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