Reparaturfreundlichkeit bei E-Autos
„Manche Autohersteller setzen sich selber Verkaufshürden“
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Übertriebene Sicherheitsvorgaben und mangelnde Reparaturmöglichkeiten machen die Unfallreparatur von E-Autos teuer. Warum sich das in den Typklassen noch nicht abbildet, erklären Dr. Christian Sahr, Leiter Allianz Zentrum für Technik (AZT), und Carsten Reinkemeyer, Leiter Sicherheitsforschung und Experte für Elektromobilität im AZT.
Wie wird die Versicherungseinstufung neuer Fahrzeuge ermittelt und welchen Einfluss darauf haben die Reparaturvorgaben und -möglichkeiten der OEMs für ihre E-Autos?
Sahr: Die Grundlage für die Typklasse bilden Crashversuche bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 15 km/h, die wir im AZT entwickelt haben und die inzwischen international angewendet werden. Nach dem Crashtest werden die Reparaturkosten ermittelt und nach Front-, Heck- und Seitenschaden gewichtet und der so entstandene Typschaden wird mit dem durchschnittlichen Reparaturaufwand des Marktes verglichen. Bei höheren Reparaturkosten ist die Typklasse höher und damit auch der Versicherungsbeitrag, bei niedrigeren Reparaturkosten wird es günstiger für den Kunden.
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