Abwehrsystem für Pkw Marderbisse werden immer teurer

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Hochvoltkabel von Elektroautos kosten als Ersatzteil schnell über 1.000 Euro. Ein Grund mehr, den Kunden Schutzeinrichtungen gegen Marderbisse zu verkaufen. Der Spezialist Stop & Go hat ein flexibles und schnell montierbares System im Angebot.

Die Kontaktplatten werden so angeordnet, dass der Marder sie berühren muss. Besonders wichtig ist der Schutz der empfindlichen Kühlerschläuche und Kabel. (Bild:  Blendwerk Freiburg)
Die Kontaktplatten werden so angeordnet, dass der Marder sie berühren muss. Besonders wichtig ist der Schutz der empfindlichen Kühlerschläuche und Kabel.
(Bild: Blendwerk Freiburg)

Marderbisse haben 2021 zu Schäden von 92 Millionen Euro an kaskoversicherten Pkw geführt, heißt es beim Gesamtverband der Versicherer (GDV). Zwar sank die Zahl der Versicherungsfälle leicht auf 208.000, dafür kostete jeder Biss durchschnittlich rund 450 Euro – fast sieben Prozent mehr als 2020.

Das Unternehmen Norbert Schaub GmbH, das unter der Marke Stop & Go eine Vielzahl von Marderabwehrprodukten vertreibt, weist darauf hin, dass die Schadensummen durch Marderbisse in Zukunft erst noch richtig nach oben schnellen werden, wenn nämlich vermehrt Elektroautos oder Hybride betroffen sein werden. Denn Hochvoltkabel von Elektroautos kosten als Ersatzteil oft über 1.000 Euro. Und auch wenn diese sehr gut geschützt sind, reichen die scharfen Marderzähne trotzdem aus, die Schutzhülle zu durchdringen. Dann meldet das Überwachungssystem des E-Fahrzeugs einen Isolationsverlust, und die Reparatur ist unausweichlich.