Cadillac Vistiq Marktstart für das zweite Elektromodell

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Die US-Premiummarke will es wissen. Während derzeit ein tragfähiges Vertriebs- und Servicenetz entsteht, bringt der Importeur ein zweites Elektromodell an den Start. Wer sich dafür interessiert, braucht gute Finanzen. Dafür gibt es dann ein imposantes Fahrzeug.

Cadillac hat mit dem Vistiq das zweite Elektromodell in Europa gestartet.(Bild:  Cadillac)
Cadillac hat mit dem Vistiq das zweite Elektromodell in Europa gestartet.
(Bild: Cadillac)

Cadillac bringt ein zweites Modell in Deutschland an den Start. Parallel zur Eröffnung des ersten Cadillac-Stores in Schweden – dem Cadillac City Stockholm – verkündete das US-Premiumfabrikat die Markteinführung des großen SUVs Vistiq. Schon seit dem 28. Mai sind die Bestellbücher für den Siebensitzer geöffnet. Erste Kundenauslieferungen sind laut dem deutschen Importeur für September 2025 geplant.

Der Vistiq ist für Cadillac das zweite Modell nach dem kleineren fünfsitzigen SUV Lyriq. Beide Modelle sind nicht ganz billig. Während der Lyriq bei 81.000 Euro startet, sind für den Vistiq mindestens 99.640 Euro fällig. Dafür bekommt der Käufer ein 5,22 Meter langes Auto, das von zwei Elektromotoren mit 452 kW/615 PS beschleunigt wird, die 880 Newtonmeter Drehmoment entfachen. Optisch tritt der Vistiq wenig spektakulär auf, sondern im klassischen SUV-Design.

Ob sich die vom Hersteller angegebenen 210 km/h Höchstgeschwindigkeit mit der Reichweite von 460 Kilometern vereinbaren lassen, sei einmal dahingestellt. Denn der Vistiq ist immerhin 2,9 Tonnen schwer. In 3,7 Sekunden soll der Koloss dennoch auf 100 km/h beschleunigt haben. Eine adaptive Luftfederung passt sich automatisch an verschiedene Fahrsituationen an – egal auf welchem Terrain.

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Zu ordern ist der Vistiq in zwei Ausstattungslinien, in denen es den Kunden wohl in beiden Fällen an nichts fehlen wird. Die Einstiegsausstattung heißt bezeichnenderweise schon Luxury (ab 99.640 Euro), darüber angesiedelt ist die „Premium Luxury“-Linie, die für 110.503 Euro angeboten wird. Der Vistiq-Vertrieb ist zunächst in Deutschland, Frankreich, Schweden und der Schweiz gestartet. Mit dem Modell zielt Cadillac bewusst auf das Segment der Luxus-Elektrofahrzeuge. Zielgruppe sind zahlungskräftige Kunden mit größerer Familie oder Reisende, die „einen großzügigen Passagierraum bevorzugen, ohne dabei Kompromisse bei Stil oder Komfort einzugehen“.

Entsprechend vielfältig ist die Ausstattung mit Assistenzsystemen. Dazu gehören ein Nachtsichtsystem, eine Fünf-Zonen-Klimaanlage und ein Infotainmentsystem auf der Basis von Android, das mit einem 23-Lautsprecher-AKG-Soundsystem gekoppelt ist. Dazu kommt ein Head-up-Display mit Augmented Reality. Ein geschwungenes 33-Zoll-LED-Display verbindet Fahrerinformationen und Infotainment auf einer hochauflösenden Benutzeroberfläche.

Der Cadillac City Store in Stockholm in der Mall of Scandinavia ist aus Sicht des US-Herstellers „ein wichtiger Schritt zur Etablierung der Marke in Schweden und ganz Europa“. Gestaltet ist er wie die entsprechenden Flagship-Stores in Deutschland (Frankfurt, Hamburg, Berlin). Neben der Präsentation der neuen Modelle sollen die Interessenten in den Showrooms auf Entdeckungsreise gehen „und in Cadillacs einzigartiges Erbe eintauchen“ können.

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