Maserati bestellt Ghibli und Quattroporte erneut ein

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Schon im April hatten die Besitzer von Ghibli und Quattroporte einen Termin in der Vertragswerkstatt. Jetzt müssen sie nochmals kommen – wegen Fahrwerksproblemen.

(Bild: Maserati)

Erneut muss Maserati die Baureihen Ghibli und Quattroporte in die Vertragswerkstätten beordern. Nachdem im April die Gefahr eines klemmenden Gaspedals einen Rückruf ausgelöst hatte, gibt es nun Probleme mit dem Fahrwerk bei Fahrzeugen aus den Modelljahren 2014 bis 2016.

„Es besteht die Möglichkeit, dass die Verschraubungspunkte der beiden hinteren Spurstangen am Radträger ihr korrektes Anzugsdrehmoment verlieren könnten. Das Fahrzeug könnte die korrekte Spureinstellung verlieren und es kann zu Geräuschen von der Hinterachse des Fahrzeugs kommen“, erklärte ein Sprecher der Marke auf »kfz-betrieb«-Anfrage. In einem Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamtes ist zudem von einem möglichen Verlust der Fahrzeugkontrolle die Rede.

Für den Austausch der beiden Schrauben und deren Unterlegscheiben an den hinteren Spurstangen sei in der Werkstatt ein Zeitaufwand von etwa 2,5 Stunden notwendig, erklärte der Sprecher weiter. In Deutschland müsse die Maßnahme an 2.260 Fahrzeugen durchgeführt werden. Eine Kennzeichnung abgearbeiteter Fahrzeuge sei nicht vorgesehen. Dies könne nur vom Maserati-Vertragspartner geprüft werden.

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