Maserati: Rückruf wegen klemmender Gaspedale

Von Niko Ganzer

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Der Sportwagenhersteller holt alle Quattroporte und Ghibli der aktuellen Generation in die Vertragswerkstätten, um die Gaspedalabdeckung und gegebenenfalls die Fußmatten vorn zu ersetzen.

Beim Maserati Quattroporte muss die Gaspedalabdeckung ersetzt werden.(Foto:  Maserati)
Beim Maserati Quattroporte muss die Gaspedalabdeckung ersetzt werden.
(Foto: Maserati)

Für einen Sportwagenhersteller ist es ein vergleichsweise großer Rückruf, den Maserati demnächst zu bewältigen hat. Grund ist ein sich möglicherweise verklemmendes Gaspedal, von dem alle bis einschließlich November 2015 gebauten Quattroporte und Ghibli der aktuellen Modellgeneration (M156/M157, Produktionsbeginn Anfang 2013) betroffen sind. In Deutschland müssen die Italiener 2.484 Einheiten in die Vertragswerkstätten einbestellen, wie ein Sprecher auf Anfrage von »kfz-betrieb« erklärte.

Das Problem „kann durch eine falsche Verlegung des Fahrzeugteppichs und/oder durch fehlende und/oder gebrochene Fußmattenbefestigungen hervorgerufen werden“, sagte der Sprecher. Der Boxenstopp sei schnell erledigt. „Der Werkstattaufenthalt beträgt je nach Aufwand fünf bis 25 Minuten.“ Die Abdeckung des Gaspedals und – falls notwendig – die Fußmatten vorne würden ersetzt. Eine Kennzeichnung abgearbeiteter Fahrzeuge sei nicht geplant, hieß es abschließend.

Weltweit dürfte die Rückrufaktion eine hohe fünfstellige Zahl betreffen. Genaue Angaben machte der Sprecher hierzu nicht. Vor einigen Jahren sorgte ein Fußmatten-Problem in den USA schon einmal für Schlagzeilen. Damals rief Toyota mehrere Millionen Fahrzeuge zurück.

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