Mazda beendet mit letzter Aktion Takata-Rückruf-Marathon

Von Niko Ganzer Autor Name

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Letztmalig bestellen die Japaner über 90.000 Fahrzeuge mit dem gefährlichen Takata-Airbags in die Vertragswerkstätten ein. Dort muss auf der Fahrerseite oder beidseitig der Gasgenerator getauscht werden.

(Bild:   / CC0)
(Bild: / CC0)

Auch Mazda kann nun das leidige Thema Takata-Airbags erledigen. Wie eine Sprecherin des deutschen Importeurs auf Anfrage bestätigte, starteten im Juni die Aktionen „AF037J“ (Austausch Gasgenerator Fahrerseite) und „AF037L“ (Tausch auf Fahrer- und Beifahrerseite ). Es sind gleichzeitig die beiden größten Aktionen im Zusammenhang mit den Metallgehäusen, die Passagiere bei Airbagauslösung tödlich verletzen könnten.

Knapp 64.500 Mazda 6 (GG/GY) aus dem Bauzeitraum 14.02.2002 bis 31.10.2007 erhalten hierzulande einen neuen Gasgenerator für den Fahrerairbag, bei 27.443 Mazda 6 erfolgt der Eingriff auf Fahrer- und Beifahrerseite. Der Austausch gegen modifizierte Bauteile dauert dem Hersteller zufolge etwa 20 Minuten.

Nach Abschluss der Rückrufserie werden in Europa über 600.000 Fahrzeuge umgerüstet worden sein, darunter 136.288 in Deutschland. Wie berichtet, zählte zu den problematischen Fahrzeugen nicht nur der Mazda 6, sondern auch der Sportwagen RX-8 und der Pick-up B200/BT-50. Die Autos erhalten nach der Reparatur keinen Aufkleber oder eine andere Markierung. „Die Fahrgestellnummer ist in den Mazda-Systemen vermerkt und kann von Mazda-Partnern und auch freien Werkstätten hinsichtlich des Status überprüft werden“, sagte die Sprecherin.

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