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57 Prozent der Kunden werden nach Ansicht des Leverkusener Importeurs zum 88 kW/120 PS starken Einstiegsbenziner greifen. Dem 110 kW/150 PS-Benziner traut Mazda einen Verkaufsanteil von 23 Prozent zu. Die verbleibenden 20 Prozent entfallen auf den neu entwickelten, 77 kW/105 PS starken Selbstzünder. „Beim Allradantrieb erwarten wir einen Anteil von 28 Prozent und bei der Automatik gehen wir von 18 Prozent aus, auch wenn beide Werte im Vorverkauf sogar noch etwas höher waren“, sagt Bernhard Kaplan.
Teurer als der Wettbewerb
Mit knapp 18.000 Euro liegt der Einstiegspreis des CX-3 zum Teil deutlich über dem der Hauptwettbewerber Fiat 500 X (16.990 Euro), Nissan Juke (15.450 Euro), Peugeot 2008 (15.250 Euro) und Renault Captur (15.490 Euro). Der Opel Mokka hingegen kostet in der Basisversion 1.000 Euro mehr.
Dafür erhalten die Mazda-CX-3-Käufer aber nicht nur mehr PS serienmäßig, sondern auch einen hochwertigen Innenraum, der speziell in der 1.000 Euro teuren Kombination aus weißem Leder, anthrazitfarbenem Stoff und dunkelroten Akzenten eine Premiumanmutung hat.
Die Bedienelemente sind im CX-3 fahrerorientiert platziert, und vor allem das empfehlenswerte Head-up-Display, das neben dem aktuellen Tempo auch Warnungen und Routenhinweise anzeigt, sorgt dafür, dass sich der Fahrer voll auf den Verkehr konzentrieren kann.
Viele aktive Sicherheitssysteme an Bord
Mit einer adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage samt radargestützter Distanzregelung, einer Abstandserkennung, einem Hinderniswarner, einem Pre-Crash-System mit aktivem Bremseingriff, einem City-Notbremsassistenten, einem Spurhalte- und einem Spurwechselassistenten, den der Hersteller um eine neue Ausparkhilfe ergänzt hat, und zu guter Letzt einem Fernlichtassistenten bringt Mazda die aktiven Sicherheitssysteme, die noch bis vor Kurzem den oberen Fahrzeugklassen vorbehalten waren, ins B-SUV-Segment.
Fazit: Das Kodo-Design kommt dank der kurzen Karosserieüberhänge bei keinem anderen Mazda-Modell so gut zur Geltung wie beim CX-3. In der Stadt punktet der kleine Crossover mit seinem agilen Fahrverhalten, auf längeren Strecken mit einem hohen Fahrkomfort und einer guten Fahrstabilität – auch bei einer höheren Geschwindigkeit und kurvigen Straßen. Das Raumgefühl ist angesichts der kompakten Abmessungen erstaunlich gut, und auch der Verbrauch passt: Auf Testfahrten begnügte sich der Selbstzünder mit 5,3 Litern Dieselkraftstoff.
Zwei kleine Abzüge in der B-Note gibt es dennoch: Der 350-Liter-Kofferraum könnte gerne ein gutes Stück tiefer und länger sein, um nicht nur Einkaufstüten, sondern auch Reisegepäck für den Urlaub komfortabel unterbringen zu können; und das 690 Euro teure, integrierte Navigationssystem neigt dazu, manchmal einfach auszusteigen.
In der »kfz-betrieb«-Ausgabe 25 lesen Sie ein Interview mit Bernhard Kaplan zum neuen CX-3 und zur aktuellen Vertriebssituation bei Mazda Deutschland.
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