M.C.F-Gruppe: Eine feste Größe in Berlin
80 Prozent aller Toyota-Neuzulassungen in der deutschen Hauptstadt gehen auf das Konto der Motor Company. Bekannt ist die Autohausgruppe vor allem für ihre Veranstaltungen.
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Die Motor Company blickt auf ein sehr erfolgreiches und zugleich bewegtes Jahr 2009 zurück: „Es sind drei neue Betriebe dazugekommen und wir haben unser Team um insgesamt 40 neue Mitarbeiter erweitert“, erzählt Detlef Slupinski, einer der drei Geschäftsführer der Berliner Autohausgruppe.
Als sich die Wellergruppe im vergangenen Juli aus der Hauptstadt verabschiedete, schlug die Motor Company zu und übernahm den Betrieb in Großziethen – inklusive seiner 15 Mitarbeiter. „Somit haben wir sichergestellt, dass die Kunden ihre Ansprechpartner behalten“, erklärt Detlef Slupinski.
Inklusive der zwei neuen Standorte in Berlin-Neukölln und Berlin-Tiergarten ist die Autohausgruppe mit Toyota an elf Standorten in Berlin und Brandenburg vertreten.
„Mit der Toyota-Neuordnung in Berlin hat der Intrabrandwettbewerb stark abgenommen“, sagt Detlef Slupinski – so ist das ehemalige Westberlin jetzt komplett in der Hand der Motor Company. Durch den Erwerb der Kundenadressen von allen drei ehemaligen Weller-Betrieben hat sich die Autohausgruppe zudem eine solide Basis für die kommenden Jahre geschaffen.
Zwei neue Lexus-Filialen geplant
Zufrieden zeigt sich Detlef Slupinski im Gegensatz zu vielen Händlerkollegen auch mit dem Lexus-Geschäft. „Das Geheimnis unseres Erfolgs beim Fabrikat Lexus ist, dass wir ein starkes Team haben, das über die Jahre hinweg zusammengewachsen ist“, bemerkt der Geschäftsführer.
Während viele seiner Händlerkollegen derzeit aufgrund des schleppenden Neuwagenabsatzes ächzen, eröffnet die Motor Company zum Jahresende eine Lexus-Filiale in Berlin-Marzahn, und im ersten Quartal 2010 soll eine weitere, dritte Lexus-Dependence in Berlin folgen.
Sowohl Toyota und Lexus als auch das Fabrikat Honda, das die M.C.F-Gruppe aktuell an insgesamt fünf Standorten in Berlin und in Potsdam vertreibt, seien Marken, die nur funktionierten, wenn ein gutes Mitarbeiterteam dahinterstehe, ist sich Detlef Slupinski sicher.
Daihatsu hinzugenommen
Eines der Grundprinzipien der Berliner M.C.F-Gruppe ist, Entwicklungsentscheidungen immer selbst zu treffen. Dieser Strategie folgend, hatte die Autohausgruppe auch im vergangenen Jahr entschieden, die japanische Marke Daihatsu zu vertreiben.
„Das Fabrikat passt gut in unser Portfolio“, erläutert Detlef Slupinski. Kleine „Parkplatzautos“ mit einem Automatikgetriebe seien ideal für die Großstadt.
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