Verbandstagung Mehr als nur Networking

Von Malika Matkarimova 2 min Lesedauer

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Zwei Tage voller Expertenwissen, spannender Diskussionen und wertvoller Kontakte – das ASA-Forum hat gezeigt, wie entscheidend der Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb der Branche für die Zukunft sind.

Anja Heinl und Martin Litwinschuh (r.) wurden im Fachbereich B2B für eine weitere Amtszeit als Leiterin und stellvertretender Leiter bestätigt. ASA-Präsident Frank Beaujean (l.) war der erste Gratulant.(Bild:  ASA-Bundesverband)
Anja Heinl und Martin Litwinschuh (r.) wurden im Fachbereich B2B für eine weitere Amtszeit als Leiterin und stellvertretender Leiter bestätigt. ASA-Präsident Frank Beaujean (l.) war der erste Gratulant.
(Bild: ASA-Bundesverband)

Am 6. November traf sich die Branche bei den ASA-Fachbereichssitzungen in der Zukunftswerkstatt 4.0 in Esslingen, um sich über die neuesten Entwicklungen im Werkstattausrüstungsmarkt und darüber hinaus auszutauschen. Die Mitglieder des Verbands haben zudem entschieden: Das Führungsteam, Anja Heinl und Martin Litwinschuh, bleibt bis 2026 im Amt. Einstimmig bestätigten die Unternehmen die erfolgreiche Leitung des Duos bei der Sitzung. Mit großem Dank für das Vertrauen und die positiven Rückmeldungen nahmen beide ihre Wiederwahl an.

Der Fachbereich B2B spielt eine zentrale Rolle im ASA-Verband, da er die Verbindungen zu Handels- und Serviceunternehmen im Werkstattausrüstungsmarkt stärkt. Ein besonderes Highlight der jährlichen Fachbereichssitzungen ist der Austausch mit externen Experten. In diesem Jahr durften sich die Anwesenden auf spannende Vorträge freuen: Prof. Benedikt Mayer vom Institut für Automobilwirtschaft wagte einen Blick in die Zukunft des Servicemarkts 2030 und zeigte auf, wie freie Werkstätten ihre Zukunft erfolgreich gestalten können. Dr. Martin Endlein von der DAT präsentierte die Ergebnisse des 50. DAT-Reports und beleuchtete, wie Autokäufer und Werkstattkunden wirklich ticken. Chris Cloppenburg, bekannt durch seinen „Schrauberblog“ mit beeindruckenden 15 Millionen monatlichen Zugriffen auf Social Media, erklärte, wie Unternehmen in der digitalen Welt erfolgreich durchstarten können.

Parallel blickte der Fachbereich Digitales tief in die Zukunft: Live zugeschaltete Experten präsentierten Neuheiten wie den Mobility Data Space, KI-Lösungen wie „Repair GPT“ und den digitalen Produktpass (DPP), der ab 2026 für Batterien Pflicht wird. Fazit: Die Digitalisierung werde den Automotive Aftermarket grundlegend verändern.

Neben den Fachvorträgen gab es auch Einblicke in praktische Lösungen. So stellte Frank Beaujean die Weiterentwicklungen des Vernetzungsstandards „Workshop-Net“ vor. Der Standard sorge für eine automatisierte Kommunikation zwischen Dealer-Management-Systemen und Werkstattausrüstungsgeräten und wird kontinuierlich an die aktuellen Anforderungen der Branche angepasst. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Qualitätssicherung. So arbeitet der Verband an einem Siegel für Hebebühnen, um minderwertigen Billigprodukten entgegenzuwirken, die trotz CE-Kennzeichnung nicht den Anforderungen entsprechen.

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