Flottengeschäft 2030 Mehr Bestand und Ansprüche

Von Jakob Schreiner 3 min Lesedauer

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Im Jahr 2030 soll die Mehrheit der Pkw in Flotten vollelektrisch sein und sich deutlich verjüngen, wie eine aktuelle Studie zeigt. Besonders den freien Markt wird das vor Herausforderungen stellen.

Der Bestand an Flottenfahrzeugen soll bis 2030 – gerade im Pkw-Sektor – deutlich wachsen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Der Bestand an Flottenfahrzeugen soll bis 2030 – gerade im Pkw-Sektor – deutlich wachsen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Das Flotten- und Großkundengeschäft ist für viele Kfz-Betriebe ein wichtiges Standbein und soll bis 2030 teils deutlich wachsen. Das geht aus der aktuellen Studie „Aftermarket 2030 – The Fleet Imperative“ hervor, welche die Boston Consulting Group gemeinsam mit dem Verband der europäischen Automobilzulieferer (Clepa) erstellt haben. Darin wird analysiert, wie sich das Flottengeschäft in fünf Ländern in den kommenden Jahren verändert und welche Auswirkungen das auf den allgemeinen Aftermarket und den Independent Aftermarket (IAM) haben wird. Das untersuchte Marktgebiet umfasst Deutschland, Italien, das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Polen.

Darin prognostizieren die Studienmacher unter anderem ein Wachstum des Marktvolumens in den für die allermeisten Kfz-Betriebe relevanten Sektoren der Pkw und der leichten Nutzfahrzeuge (siehe Grafik 1). Dabei gilt es zu beachten, dass nur die Ersatzteilumsätze, nicht aber die Arbeitsleistung in die Zahlen eingingen. Dieses monetäre Wachstum wird neben generellen Preissteigerungen und einem, wenn auch langsam, wachsenden Gesamtmarkt auch durch den wachsenden Bestand an Flottenfahrzeugen bedingt (siehe Grafik 2). Genügend Potenzial ist also da, wie die Studie zeigt.