Mercedes-Benz Vans „Mehr Standardisierung“

Von Dr. Martin Achter

Anbieter zum Thema

Das neue Agenturmodell „Vertrieb der Zukunft“ kommt bei Mercedes-Benz 2023 auch im Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen. Vertriebsleiter Klaus Rehkugler erläutert, wie die Marke bei Umbauten mehr Standardisierung und Individualisierung für gewerbliche Kunden in Einklang bringen will.

Bis 2025 ein Viertel online verkaufte Neufahrzeuge im Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen? Klaus Rehkugler rechnet mit etwas niedrigeren Quoten als im privaten Pkw-Geschäft.(Bild:  Daimler)
Bis 2025 ein Viertel online verkaufte Neufahrzeuge im Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen? Klaus Rehkugler rechnet mit etwas niedrigeren Quoten als im privaten Pkw-Geschäft.
(Bild: Daimler)

Redaktion: Herr Rehkugler, „Vertrieb der Zukunft“ heißt das weiterentwickelte Geschäftsmodell, über das Mercedes-Benz künftig mit seinen Händlern zusammenarbeiten will. Wo stehen Hersteller und Vertreter jetzt bei der Einführung des Agenturmodells?

Klaus Rehkugler: Mitte 2023 wollen wir auf dem deutschen Markt gemeinsam mit unserem Handel unser neues Vertriebsmodell starten. Die Gespräche dazu sind jetzt über mehrere Monate gelaufen. Im Juni gab es eine finale Abstimmung mit dem Verband der Mercedes-Benz-Vertreter (VMB). Mittlerweile haben alle Partner die neuen Verträge unterschrieben. Damit befinden wir uns im Zeitplan. Wir haben mit dem Vertreterverband sehr offen gesprochen – aber auch in dem Bewusstsein, dass es hier und dort Zielkonflikte gibt.