Alternative zur Hebebühne Meine erste Grube

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Ein Um-, An- oder Neubau der Werkstatt steht an? Vielleicht auch die Spezialisierung auf Fahrzeuge, die nicht „mal schnell“ zu heben sind? Dann wird es Zeit, eine alte Werkstattausstattung neu zu entdecken. Ein Plädoyer für die Arbeitsgrube.

Fertiggrube von HDC, fotografiert bei Gruber Nutzfahrzeuge, Iveco und Fiat Professional in Landsberg bei Halle/Saale.(Bild:  Diehl – »kfz-betrieb«)
Fertiggrube von HDC, fotografiert bei Gruber Nutzfahrzeuge, Iveco und Fiat Professional in Landsberg bei Halle/Saale.
(Bild: Diehl – »kfz-betrieb«)

Bis in die späten Achtzigerjahre gab es in den Werkstätten beider deutscher Staaten meist mehr Gruben- als Hebebühnen-Arbeitsplätze. Zugegeben, oft waren die Gruben die Schmuddelecken der Werkstätten – und deren Reinigung eine Strafaufgabe für renitente Lehrlinge.

In den Neunzigerjahren verloren Gruben scheinbar an Bedeutung. Die Händlerbauberatungen der Pkw-Hersteller und -Importeure rieten von ihnen ab, insbesondere bezüglich der vielen Neubauten auf der „grünen Wiese“ in den fünf damals neuen Bundesländern. Was aus dem alleinigen Kosten-Blickwinkel sogar verständlich erscheint. Denn zwei standardmäßige Zweisäulen-Hebebühnen mit Schwenkarmen und Steckpilzen waren und sind oft billiger als eine zwei Arbeitsplätze umfassende Grube.