Mercedes-Beifahrersitze werden zum Schleudersitz
Weil die Lehne möglicherweise nicht ordnungsgemäß verriegelt, müssen einige Coupés und Cabriolets der C- und E-Klasse zum Check in die Werkstatt.

Mercedes-Vertragswerkstätten müssen demnächst bei einigen Coupés und Cabriolets der C- und E-Klasse (Baureihen 205 und 238) die Verriegelung der Lehne des Beifahrersitzes überprüfen. „Sollten sich auf den Rücksitzen des Fahrzeuges ungesicherte Gegenstände befinden, könnten diese im Fall einer nicht ordnungsgemäßen Sitzlehnen-Verriegelung bei einem Unfall möglicherweise nicht zurückgehalten werden und dadurch das Verletzungsrisiko für Passagiere auf den Vordersitzen erhöhen“, begründete ein Daimler-Sprecher die Maßnahme.
Potenziell betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum April bis August des vergangenen Jahres. Der Werkstattaufenthalt kann bis zu fünf Stunden dauern, wenn die Werkstatt feststellen sollte, dass ein Tausch der Lehne notwendig ist. Wie viele Fahrzeuge hierzulande betroffen sind, verriet der Sprecher nicht. Es ist aber von einer niedrigen vierstelligen Anzahl auszugehen.
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