Vans Mercedes-Benz baut mobilen Service aus

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Nachdem das Angebot bislang vor allem Privatkunden mit elektrifizierten Pkw adressierte, erweitert Mercedes-Benz den mobilen Service jetzt für Gewerbekunden und deren Vans aller Antriebsarten. Künftig sind dafür elf ausgebaute Sprinter im Einsatz.

Mercedes-Benz erweitert die mobile Service-Flotte um zehn Sprinter. Künftig sollen auch E-Sprinter hinzukommen.(Bild:  Mercedes-Benz AG)
Mercedes-Benz erweitert die mobile Service-Flotte um zehn Sprinter. Künftig sollen auch E-Sprinter hinzukommen.
(Bild: Mercedes-Benz AG)

Mercedes-Benz bietet seit knapp einem Jahr mobile Serviceleistungen an und baut das Angebot nun aus. Bisher hatte der Hersteller einen Vito als mobile Werkstatt überwiegend bei Privatkunden und deren elektrifizierten Pkw im Einsatz. Ab sofort sind auch Sprinter zu diesem Zweck unterwegs, vor allem bei Gewerbekunden. Damit betreut Mercedes künftig sowohl Elektro-Vans als auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Die ausgebauten Sprinter starten einer Mitteilung des Herstellers zufolge bei ersten teilnehmenden Vertriebspartnern in Deutschland, Österreich, Spanien und Dänemark. Mercedes forciere den weiteren Ausbau des Service, entsprechend sollen weitere Märkte folgen.

Auf Nachfrage erklärt Mercedes-Benz, dass zum Start in Deutschland zehn Betriebe mit elf Sprintern dabei sind. Unter den Betrieben seien sowohl eigene Niederlassungen als auch unabhängige Vertriebspartner. Das Konzept stehe „allen Arten von Partnern zur Verfügung“.

Mit dem mobilen Service sollen werkstattbedingte Ausfallzeiten von Fahrzeugen verringert werden. Gewerbetreibende können mit nur einem Termin mehrere Fahrzeuge ihrer Flotte warten lassen.

In den Regal- und Schubladensystemen befinden sich Werkzeuge, Diagnosegeräte und Original-Ersatzteile.(Bild:  Mercedes-Benz AG)
In den Regal- und Schubladensystemen befinden sich Werkzeuge, Diagnosegeräte und Original-Ersatzteile.
(Bild: Mercedes-Benz AG)

Das Service-Portfolio umfasst Wartungsarbeiten von der Diagnose über Software-Updates und den Austausch von Verschleißteilen wie Bremsbeläge und Filter bis hin zum Wechsel von Betriebsstoffen. Auch Reparaturen von beispielsweise Scheiben, Außenspiegeln, Stoßfängern oder Heckleuchten können durchgeführt werden.

Die ausgebauten Sprinter hat Mercedes-Benz an die teilnehmenden Betriebe übergeben. An Bord ist auch ein neu entwickeltes mobiles Hubsystem für Arbeiten unter dem Kundenfahrzeug. Damit soll es möglich sein, Fahrzeuge mit einem Gewicht bis 5,5 Tonnen vollständig anzuheben.

Mobilen Service für leichte Nutzfahrzeuge bietet nicht nur Mercedes-Benz an. Ford pilotierte ab Anfang 2022 eine mobile Serviceflotte und hat aktuell knapp 90 Fahrzeuge im Einsatz.

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