Mercedes-Rückruf: Eigenständige Hinterachse
Anfang des Jahres gebaute SLC müssen für eine halbe Stunde in die Werkstatt. Genauso lang dauert ein Softwareupdate für die C-Klasse und den GLC.

Roadster-Rückruf bei Mercedes-Benz: „Bei einigen SLC-Fahrzeugen der Baureihe 172 aus dem Produktionszeitraum Januar 2016 bis März 2016 könnte an der Verschraubung der Spurstange am Radträger der Hinterachse fehlerhafte Muttern verschraubt sein“, erklärte eine Sprecherin gegenüber »kfz-betrieb«.
Die fehlerhaften Muttern könnten trotz korrektem Anziehmoment nicht die erforderliche Vorspannkraft halten. Ein Verlust des Verbundes sei zwar ausgeschlossen, das Lösen der Verbindung könne jedoch zu einer Spuränderung und damit zu einem eigenständigen Mitlenken der Hinterachse führen. Ein ähnliches Problem hatte kürzlich einen Rückruf für Opel Insignia und Zafira Tourer ausgelöst.
Der vorgesehene Werkstattaufenthalt für den Tausch der Sicherungsmuttern soll rund 30 Minuten in Anspruch nehmen. Genauso lang dauert ein Softwareupdate für die C-Klasse (Baureihe 205) und den GLC (253) aus dem Produktionszeitraum September 2015 bis März 2016. „Das Ergebnis der Kontrollrechnung 'Drehmomentsensor' im Steuergerät der Elektrolenkung kann durch einen Software-Fehler unplausibel sein, was zu einer vorübergehenden Deaktivierung der Servolenkunterstützung führen könnte“, begründete die Sprecherin die Maßnahme.
Genaue Angaben zur Stückzahl machte sie in beiden Fällen keine. Es dürfte sich aber zumindest beim zweitgenannten Rückruf um eine überschaubare Größe handeln.
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