Michael Krammer als Obermeister bestätigt

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Mitglieder der Kfz-Innung Niederbayern sind zufrieden – nicht nur, weil es in den Autohäusern und Werkstätten gut läuft, sondern auch weil der Vorstand gute Arbeit macht. Entsprechend bestätigten die Mitglieder ihre Innungsspitze.

Michael Krammer, Obermeister der Kfz-Innung Niederbayern
Michael Krammer, Obermeister der Kfz-Innung Niederbayern
(Bild: Kfz-Innung Niederbayern)

Klares Votum der Mitglieder der Kfz-Innung Niederbayern: Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben die Teilnehmer Obermeister Michael Krammer mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Damit geht Krammer, der zuvor bereits zehn Jahre als stellvertretender Obermeister Erfahrung gesammelt hatte, in seine zweite Amtszeit.

Unterstützt wird Krammer von einem bewährten Team. Seine beiden Stellvertreter, Jürgen Schlehaider und Tobias Eckl, wurden von den Mitgliedern ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand in den kommenden vier Jahren von Thomas Amsl, Wolfgang Biller, Johann Dengler, Alexander Färber, Michael Grassinger, Gerhard Lichtinger, Erich Puls, Heinz Niedermayer sowie Hubert Ortner. Die beiden letzten sind neu im Vorstand und lösen Josef Troll und Stefan Priller ab.

Spitze der niederbayerischen Kfz-Innung: (v.li.) Jürgen Schlehaider (stellv. Obermeister), Michael Krammer (Obermeister), Tobias Eckl (stellv. Obermeister) und Josef Huber (Geschäftsführer).
Spitze der niederbayerischen Kfz-Innung: (v.li.) Jürgen Schlehaider (stellv. Obermeister), Michael Krammer (Obermeister), Tobias Eckl (stellv. Obermeister) und Josef Huber (Geschäftsführer).
(Bild: Kfz-Innung Niederbayern)

Derzeit läuft es gut für die niederbayerischen Autohäuser und Werkstätten: Im ersten Halbjahr 2017 gab es 22.000 Neuzulassungen, im Gesamtjahr 2016 waren es rund 39.700. Doch ausruhen können sich die Meisterbetriebe nicht. Geschäftsführer Josef Huber blickte in die Zukunft und wies auf große Herausforderung hin: „Der Fachkräftemangel zeichnet sich weiter ab.“ Im Moment seien die Ausbildungszahlen zwar noch stabil, doch deutlich feststellbar sei die nachlassende Zahl und Qualität der Bewerber. Huber versprach den Mitgliedsbetrieben Hilfe. Als Beispiel führte er die kostenlose Azubi-Börse der Innung an, die auch ausführliche Informationen zu allen Ausbildungsberufen liefert.

Dass sich solche Herausforderungen am besten gemeinsam bewältigen lassen, betonte der neue Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern. „Wir brauchen die Kraft der Innungen und des Landesverbandes“, sagte Albert Vetterl. Alleine würde jeder einzelne Betrieb auf verlorenem Posten stehen. Deshalb rief er die Betriebe dazu auf, die Innungen durch die Mitgliedschaft zu unterstützen.

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