Lucid Mit drei Europapremieren zum Genfer Salon

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Lucid kommt langsam in Europa an. Die ersten Modelle des Modells Air sind zugelassen, einige Lucid-Studios sind aktiv. Nun kommen weitere Derivate und das erste SUV. Zu sehen ist das Modellangebot auf dem Genfer Salon.

Lucid erweitert sein Modellangebot um das SUV Gravity. Zu sehen ist er als Europapremiere in Genf.(Bild:  Lucid)
Lucid erweitert sein Modellangebot um das SUV Gravity. Zu sehen ist er als Europapremiere in Genf.
(Bild: Lucid)

Der US-Autobauer Lucid Motors ist einer der wenigen Aussteller des Genfer Salons, der der ehrwürdigen Automesse ab dem 27. Februar so etwas wie alten Glanz verschaffen könnte. Der E-Auto-Bauer, der an seinem Markthochlauf arbeitet, präsentiert sich am Genfer See mit gleich drei Europapremieren: dem Lucid Gravity, dem Lucid Air Sapphire und dem Lucid Air Pure Rear Wheel Drive.

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Die beiden letzteren sind dabei natürlich vor allem Ausstattungsvarianten des bisher einzigen Modells der Amerikaner, des Lucid Air. Spannender ist da schon, dass – wie bereits vermeldet – mit dem Lucid Air Pure Rear Wheel Drive die Preise der Fahrzeuge nach unten korrigiert werden. Mit den aufgerufenen 85.000 Euro hat die Eigenbeschreibung von Lucid als „Pionier für Luxus-Elektrofahrzeuge“ zwar eindeutig Bestand. Das bisherigen Basismodell kostete aber 109.000 Euro.

Neu am Lucid Air Pure Rear Wheel Drive ist laut Hersteller das Akku-Paket, das kompakter strukturiert ist als bei den bisherigen Modellen. Zusammen mit dem selbst entwickelten Elektromotor soll das Auto bei einem Energieverbrauch nach WLTP von nur 13,0 kWh/100 km auf eine Reichweite von 747 Kilometern kommen. Diese Werte kennt mal allerdings schon vom bisherigen Basismodell.

Das Thema Luxus schraubt der Autobauer mit dem zweiten Air-Derivat, dem Lucid Air Sapphire, noch ein Stück weiter nach oben. In der Eigenbeschreibung handelt es sich dabei um „die weltweit erste vollelektrische Luxus-Supersportlimousine“. Ausgestattet ist das Modell mit drei Motoren, die vier Fahrmodi umsetzen und von Carbon-Keramik-Bremsen gezügelt werden. Sportsitze und ein rennstreckentaugliches Fahrwerk runden das Gesamtkonzept ab, um „die elektrische Leistung auf ein neues Level“ zu heben. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h soll die erwartete WLTP-Reichweite bei 620 Kilometern liegen. Als Startpreis nennt Lucid 250.000 Euro.

Bleibt schließlich noch die vor einigen Monaten erstmals auf der L. A. Autoshow gezeigte zweite Modellreihe des Tesla-Konkurrenten, das Elektro-SUV Gravity, der technisch allerdings mit der Air-Baureihe eng verwandt ist. Die Reichweite des Fahrzeugs soll über 700 Kilometer betragen. Punkten soll das SUV mit seinem reichhaltigen Platzangebot für sieben Erwachsene und deren Gepäck.

Das ist möglich, weil sich das Dach des Sapphire weit nach hinten zieht und die Karosserie in einem Steilheck endet. Damit ist im Innenraum Platz für drei Sitzreihen. Bei Bedarf lässt sich Platz für 3.000 Liter Zuladung im Sapphire schaffen. Trotzdem zeige sich das Fahrzeug optisch nicht überdimensioniert und vermeide „die oft schlechte Manövrierbarkeit, die immer wieder mit traditionellen, großen SUVs in Verbindung gebracht werde“.

Der Genfer Autosalon hatte zuletzt mehrere coronabedingten Absagen zu verkraften. Im Jahr 2023 kamen dann kaum Aussteller-Zusagen. Auch in diesem Jahr ist die Ausstellerliste sehr übersichtlich. Zum Neustart am Pressetag, 26. Februar (und bis zum 3. März), haben sich nur 29 Aussteller angekündigt. Beim letzten Autosalon im Jahr 2019 waren es 180 Aussteller mit 140 Weltpremieren.

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