Reifenservice und -handel
Mit Montagepaste nicht sparsam sein
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Die Fehlerquote bei der Montage von Pkw-Reifen ist nach wie vor hoch. Schlecht oder nicht geschultes Personal gilt als eine von mehreren möglichen Ursachen. Mit einem kürzlich veranstalteten Workshop will der Reifenhersteller Bridgestone gegensteuern. »kfz-betrieb« war dabei.
Flughafen München am 12. März: Der Reifenhersteller Bridgestone hat Reifenhandels- und -servicebetriebe zu einem Workshop eingeladen, der auf dem Gelände des dortigen Audi Training Centers stattfindet. Eines der Themen ist die Demontage und Montage von Reifen; scheinbar ist die Fehlerquote in den Werkstätten nach wie vor hoch. Als Trainer fungiert der Kfz-Mechatroniker und staatlich geprüfte Techniker (Bachelor Professional in Technik) Mody N’Diaye von Bridgestone Central Europe. Seiner Erfahrung nach geht es bei Problemen oder Reklamationen in der Regel um UHP- oder Runflat-Reifen.
„Montageschäden verlaufen stets von oben links nach unten rechts und zeigen ein eher scharfkantiges Bild“, lautet die Erfahrung des Trainers, womit sich auch Materialfehler von Montageschäden unterscheiden lassen. Ist der beschädigte Reifenwulst offen, wird durch das Walken des Gummis im Fahrbetrieb permanent Luft in die Seitenwand gepumpt, bis sich diese auflöst und der Reifen platzt. Problem: Nach der Montage verdeckt das Felgenhorn den beschädigten Reifenwulst.
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