Emil-Frey-Gruppe Mitsubishi und Frey Import Services verabschieden Werner H. Frey

Von Yvonne Simon 2 min Lesedauer

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Werner H. Frey verbinden viele Händler und Mitarbeiter der Emil-Frey-Gruppe unter anderem mit dem Verbleib der Marke Mitsubishi in Deutschland. Jetzt zieht er sich aus dem Tagesgeschäft zurück. Ganz auf die Erfahrung des Managers muss die Gruppe aber nicht verzichten.

Werner H. Frey zieht sich bei Frey Import Services aus dem aktiven Alltagsgeschäft zurück.(Bild:  MMD Automobile GmbH)
Werner H. Frey zieht sich bei Frey Import Services aus dem aktiven Alltagsgeschäft zurück.
(Bild: MMD Automobile GmbH)

Werner H. Frey legt seine Position als Geschäftsführer der Frey Import Services GmbH zum 31. Januar 2024 nieder. Künftig werde sich der 74-Jährige „verstärkt mit langfristigen strategischen Projekten innerhalb der Emil-Frey-Gruppe befassen“, heißt es in einer Meldung des Unternehmens.

Werner Frey hatte im Jahr 2014 die Geschäftsführung der MMD Automobile GmbH übernommen und die Geschäfte der Marke Mitsubishi in Deutschland gesteuert. 2017 verließ er das Unternehmen und stieg 2021 wieder ein, um Kolja Rebstock als Mitsubishi-Geschäftsführer abzulösen. Damals stand die Zukunft der Marke in Deutschland und Europa auf der Kippe – im Sommer 2020 hatten die Japaner verkündet, keine neuen Modelle mehr auf den Kontinent zu bringen. Die Entscheidung wurde dann schrittweise revidiert.

2022 hatte Frey zusätzlich die Geschäftsführung der Frey Import Services GmbH übernommen, die Dienstleistungen für die Importgesellschaften der Frey-Gruppe in Deutschland erbringt. Die Geschäftsführung von MMD hatte er bereits im Oktober 2023 an Jens Schulz übergeben.

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur startete seine Karriere in der Automobilindustrie bei Opel und war bis 2002 auf verschiedenen Positionen innerhalb der damaligen GM-Organisation in Europa tätig. Anschließend wechselte er als Vizepräsident für Vertrieb, Marketing und Aftersales zu Hyundai Motor Europe, bevor er 2014 nach Friedberg kam.

Frey verspricht, der Emil-Frey-Gruppe auch künftig eng verbunden zu bleiben. „Ich möchte mich bei allen Mitarbeitenden, bei allen Händlern, aber insbesondere bei Walter Frey bedanken – für das große Vertrauen in den vergangenen Jahren, den offenen Austausch und das faire Miteinander, das für mich das eigentliche Geheimnis hinter dem Erfolg von Mitsubishi Motors in Deutschland ist“, erklärt Frey. „Abschied zu nehmen aus Friedberg fällt mir schwer, denn die Mitarbeitenden und die Händler sind mir ans Herz gewachsen. Ihre Arbeitsplatzsicherheit und ihr Vertrauen waren immer die Motivation für meine tägliche Arbeit.“ Gleichzeitig wisse er Mitsubishi Motors in Deutschland bei Jens Schulz in guten Händen.

Schulz ergänzt, Frey habe „mit seinem umfassenden Wissen, seiner Tatkraft und Verlässlichkeit ein hervorragendes Fundament für die erfolgreiche Weiterentwicklung von Mitsubishi Motors in Deutschland und der Frey Import Services GmbH gelegt.“ Das vertrauensvolle Miteinander von Mitarbeitenden in Friedberg, den Händlern vor Ort und dem Hersteller sei in erster Linie Freys Verdienst. „Wir alle in Friedberg sind ihm zu großen Dank verpflichtet.“

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