Onlinevertrieb Mobile.de drängt Händler in Zweijahresverträge

Von Dr. Martin Achter 4 min Lesedauer

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Deutschlands größter Online-Fahrzeugmarkt spielt mal wieder an der Preisschraube herum. Größere Händler erhielten in den vergangenen Monaten Angebote für Zweijahresverträge. Die Plattform verspricht Planungssicherheit. Es bleiben wohl aber Fragen zu Preiserhöhungen.

Mobile.de wollte in den vergangenen Monaten vor allem größere Händlerpartner zum Abschluss von Zweijahresverträgen bewegen. Die Plattform argumentierte mit Planungssicherheit, wie zu hören war. Jedoch sieht die Branche diesen Aspekt nur bedingt.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Mobile.de wollte in den vergangenen Monaten vor allem größere Händlerpartner zum Abschluss von Zweijahresverträgen bewegen. Die Plattform argumentierte mit Planungssicherheit, wie zu hören war. Jedoch sieht die Branche diesen Aspekt nur bedingt.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Bei Mobile.de haben sich Sales-Abteilung und kreative Kräfte hinsichtlich der Preispolitik unlängst wohl zusammengetan. Denn vor allem größere Händler sahen sich in den vergangenen Monaten teils mit ungewöhnlichen Angeboten der Plattform konfrontiert, wie aus Informationen des Marktplatzbetreibers hervorgeht, die »Gebrauchtwagen Praxis« vorliegen.

Deutschlands größte Online-Autobörse versuchte demnach, Händlerpartner in Laufzeitverträge von zwei Jahren Dauer zu drängen. Diese sehen zwar minimale Rabatte auf die laufenden Inseratekosten vor – vor allem aber auch Preiserhöhungen. Und deren Umfang ist, bezogen auf die Laufzeit, benennt die Plattform wohl nicht vollständig.