Mobile.de will mit Teststation Ankauf besser verstehen

Autor Christoph Seyerlein

Am 4. Dezember eröffnet Mobile.de gemeinsam mit Autobiz eine Ankaufstation in Berlin-Ost. Der Online-Marktplatz will dadurch Kunden besser verstehen, vor allem aber auch mehr über das Händlergeschäft lernen.

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Mobile.de-Geschäftsführer sieht noch viel Potenzial im Ankauf von Privatautos.
Mobile.de-Geschäftsführer sieht noch viel Potenzial im Ankauf von Privatautos.
(Foto: Mobile.de)

Mobile.de ergreift beim Ankauf von Privatautos weiter die Initiative. Wie der Onlinemarktplatz am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt gab, eröffnet „Mobile.de Motorverkauf“ gemeinsam mit Autobiz am 4. Dezember eine Test-Ankaufstation in Berlin-Ost.

Der Ankauf der Fahrzeuge sowie der weitere Vertrieb erfolgen der Mitteilung zufolge direkt über Autobiz. Letzteres Unternehmen stellt auch die Mitarbeiter in der Station. Vorerst soll das Test-Projekt nach Angaben von Mobile.de bis zum Ende des ersten Quartals 2018 gehen, weitere Stationen planen die Berliner derzeit nicht.

Mobile.de-Geschäftsführer Malte Krüger erklärte das Engagement damit, dass „das Potenzial beim Ankauf von Privatautos noch längst nicht ausgeschöpft“ sei. Dabei verwies er auf Umfragen, wonach jeder dritte Deutsche vor dem Autoverkauf zurückschrecke. Vor allem will Mobile.de die Station aber dafür nutzen, „um sowohl das Händlergeschäft als auch die Bedürfnisse der Endverbraucher besser zu verstehen.“

Die Autos an sich sind für Mobile.de bei dem Projekt dagegen zweitrangig. Eine Sprecherin erklärte dazu auf Nachfrage von »kfz-betrieb«: „Wir planen nicht, selbst in das Zukaufgeschäft einzusteigen. Wir stellen eine Plattform bereit, über die private Verkäufer ihr Fahrzeug inserieren und an einen der teilnehmenden Händler verkaufen können.“

Seine Ankaufplattform Motorverkauf hatte Mobile.de im Sommer gestartet. Mit ihr wollen die Berliner laut Malte Krüger „Hürden wie die Preisermittlung und zeitaufwendige Recherche aus dem Weg räumen.“ Aktuell sind rund 600 Händler für das angebot registriert, als Zielmarke hat Mobile.de 1.000 Partner ausgegeben, um „eine möglichst lückenlose Abdeckung in ganz Deutschland“ zu erreichen.

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