Investorenmodell Motor Nützel investiert in gleich drei Cupra-Seat-Standorte

Von Andreas Grimm

Ein Jahrzehnt lang hat die oberfränkische Autohausgruppe die Entwicklung von Seat beobachtet, jetzt nimmt Motor Nützel die Spanier ins Portfolio. Einerseits ist Cupra eine Wachstumsmarke, andererseits passt die Nützel-Strategie zum Investorenmodell von Seat Deutschland.

Die Motor-Nützel-Gruppe hat an ihrem Stammsitz in Bayreuth ein Cupra-Seat-Autohaus eröffnet. Es ist zugleich der Startschuss für eine größere Investition in die Spanier.
Die Motor-Nützel-Gruppe hat an ihrem Stammsitz in Bayreuth ein Cupra-Seat-Autohaus eröffnet. Es ist zugleich der Startschuss für eine größere Investition in die Spanier.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Die Motor-Nützel-Gruppe rundet ihr Angebot mit den bislang im Vertrieb noch fehlenden Konzernmarken Seat und Cupra ab. Der Händler mit Sitz in Bayreuth wird das spanische Fabrikatsduo perspektivisch an drei Standorten vermarkten. Am Dienstag wurde zum Auftakt der Standort am Firmensitz nun offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.

Auf einen Neubau konnte Nützel verzichten. Die Gruppe nutzt für Seat und Cupra eine Bestandsimmobilie, die zuerst das Porsche-Zentrum und danach eine Repräsentanz für Audi Sport – ein wohl einmaliges Konzept in Deutschland – beherbergte. Jetzt werden in dem halbrunden, rund 450 Quadratmeter großen Bau die Modelle von Seat und Cupra präsentiert. Der neue Verwendungszweck schließe damit an die Tradition sportlicher Modelle im Schauraum an, sagte Nützel-Geschäftsführer Jochen Sonntag zur Eröffnung. Dort sollen die bislang drei Vertriebsmitarbeiter im ersten Jahr etwa 300 Neuwagen im Jahr verkaufen.