Mercedes-Rückruf Motorsteuergerät benötigt Update

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Bei weltweit etwa 60.000 Einheiten mit R4-Benziner und 48V-System könnte die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen werden. Es droht ein unangekündigter Vortriebsverlust.

Auch bestimmte C-Klasse-Versionen sind von der jüngsten Rückrufaktion des Premiumherstellers betroffen.(Bild:  © Daimler AG)
Auch bestimmte C-Klasse-Versionen sind von der jüngsten Rückrufaktion des Premiumherstellers betroffen.
(Bild: © Daimler AG)

Mercedes hat kurz vor Weihnachten einen Rückruf für weltweit rund 60.000 Pkw der C- (Baureihe 205) und E-Klasse (BR 213 und 238), sowie des GLC (BR 253) und CLS (BR 257) mit Vierzylinder-Ottomotor und 48V-System gestartet. Ursächlich ist ein Softwareproblem im Motorsteuergerät, das mittels einer halbstündigen Aktualisierung behoben werden muss.

Bei Verlassen des Segelmodus könne die Software des Motorsteuergeräts fälschlicherweise Zündaussetzer erkennen, erklärte ein Konzernsprecher auf Nachfrage. „In der Folge könnte unter sehr spezifischen Lastanforderungen die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen werden und das Fahrzeug dann unangekündigt seinen Vortrieb verlieren“. Auf dem Heimatmarkt umfasst der Rückrufcode „5496438“ knapp 12.000 Autos aus dem Produktionszeitraum Mai 2019 bis Oktober 2023.

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