Oldtimermessen Muss man um die Techno Classica bangen?

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 2 min Lesedauer

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Übergroße Präsentationsflächen zahlreicher Händler und nur notdürftig kaschierte Leerstände – der Ausstellerrückgang der Techno Classica war in diesem Jahr nicht zu übersehen. Der Veranstalter hingegen spricht von Stabilität, ohne vergleichende Zahlen zu nennen.

Manche Messestände erweckten den Eindruck, der Aussteller hätte nach der Flächenerweiterung seinen gesamten Fahrzeugbestand mit nach Essen gebracht.(Bild:  Diehl – VCG)
Manche Messestände erweckten den Eindruck, der Aussteller hätte nach der Flächenerweiterung seinen gesamten Fahrzeugbestand mit nach Essen gebracht.
(Bild: Diehl – VCG)

Wer regelmäßig Messen besucht, erkennt sofort, wenn Standflächen erst weit nach Anmeldeschluss, unmittelbar vor Messebeginn oder gar nicht vergeben wurden. Alle drei Situationen scheinen bei der diesjährigen Oldtimermesse Techno Classica eingetreten zu sein. Denn nicht wenige Aussteller belegten übergroße Flächen. An anderen Stellen mussten Stellwände herhalten, die mit szenetypischen Gemälden behangen waren. In Halle 5, wo früher auch namhafte Restaurierungsbetriebe ausstellten, fühlte man sich angesichts der Vielzahl solcher Stellwände an ein Maislabyrinth erinnert.

Die Ursachen der Ausstellerzurückhaltung dürften vielfältig sein. Eine große Rolle spielt sicher die mangelnde Dienstleistungsbereitschaft des Veranstalters S.I.H.A. Ausstellungen Promotion GmbH, die der Autor aus eigener Erfahrung kennt. Hinzu kommt in diesem Zusammenhang, dass Aussteller es somit mit zwei Ansprechpartnern zu tun haben – S.I.H.A. und der Messe Essen –, was die Messeplanung nicht gerade vereinfacht. Das alles ist jedoch nichts Neues.