Mystery-Shopping: Testkäufer durchgefallen
Die potenziellen Käufer kommen immer besser informiert in die Autohäuser. Für Mystery-Shopper scheint das nicht zu gelten. Die Händler ärgern sich über die schlechte Qualität der Tester.
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Egal, in welchen Verkäuferblog man hineinliest: Hinsichtlich des Mystery-Shoppings kochen bei den Verkaufsberatern die Emotionen hoch. Der Ton, den sie im Netz einschlagen, ist nicht selten rau bis beleidigend. Im Fokus der Kritik stehen vor allem die Testkäufer beziehungsweise ihre schlechte Qualität. Während einige Verkaufsberater ihren Kollegen in den Blogs Tipps geben, wie sie die Testkäufer schnell entlarven können und die Sache eher sportlich bis amüsiert sehen, berichten andere von einer zunehmenden Frustration. Wenn ein Besucher den Schauraum betritt, vermuten sie nicht selten gleich einen Testkäufer und begegnen ihm daher erst einmal mit einer gewissen Skepsis.
Auf besonderen Widerstand im Händlernetz ist in den vergangenen Monaten die Testkaufpraxis bei den Nissan-Händlern gestoßen. Im Zuge seiner Bemühungen, „einen Spitzenplatz in der Verkaufs- und Servicequalität zu erreichen“, hatte die europäische Nissan-Zentrale entschieden, die Zahl ihrer Mystery-Shoppings länderübergreifend deutlich zu intensivieren – auf ein Maß, das bei den deutschen Betrieben auf klare Ablehnung stößt.
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