Nachfolgeregelung: Geglückte Schlüsselübergabe

Redakteur: Julia Mauritz

Die von Toyota zertifizierte Unternehmensberatung TMS hat das Hildesheimer Autohaus Schuder beim Generationswechsel begleitet und für eine reibungslose Nachfolgeregelung gesorgt.

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Dass er auf einer tickenden Zeitbombe saß, war Karl Schuder, Inhaber des gleichnamigen Hildesheimer Toyota-Autohauses, lange Zeit nicht bewusst. Die Betriebsergebnisse stimmten, die 26 Mitarbeiter waren hoch motiviert und auch der Nachfolger des traditionsreichen Familienbetriebs stand schon lange fest: Sein Sohn Michael, der bis dahin als Verkaufsleiter im Haus tätig war, sollte das Unternehmen weiterführen.

Nur den genauen Zeitpunkt hatte die Familie Schuder noch nicht festgelegt. Auch das Wie war noch ungeklärt.

„Obgleich testamentarisch alles geklärt war, reichte das insbesondere der Hausbank nicht aus“, erzählt der 70-jährige Seniorchef. Sie machte Druck und kürzte schließlich mit Hinweis auf das Alter des Inhabers sogar den Kontokorrentkredit. Die für Autohäuser typische geringe Eigenkapitalquote führte zu einem schlechten Rating – ein Teufelskreis.

Schnelles Handeln war gefragt. Doch weder die Banken noch verschiedene Berater hatten ein Patentrezept, erinnert sich der Seniorchef des Unternehmens, das in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum als Toyota-Händler feiert.

Zwei zertifizierte Unternehmensberater

Die Lösung des Problems fand das Autohaus schließlich bei seinem Importeur. Vor rund zweieinhalb Jahren hat Toyota das Projekt „Generationsmanagement“ ins Leben gerufen. Es zielt darauf ab, den Generationswechsel seiner Vertriebspartner reibungslos zu gestalten.

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Denn das Autohaus Schuder steht wahrlich nicht allein da: In den kommenden Jahren müssen rund 120 Toyota-Händler einen Stabwechsel managen.

Die Händler können zwischen zwei Unternehmensberatungen entscheiden, die der Importeur zertifiziert hat.

Sowohl das Berater-Netzwerk Automotive (www.bn-automotive.de) als auch die TMS Unternehmensberatung AG (www.tms.de) begleiten die Händler bei der Nachfolgeregelung.

Bestandsaufnahme im Betrieb

Das Autohaus Schuder entschied sich für die TMS: „Nicht nur ihr Konzept hat uns vollends überzeugt. Besonders gut fanden wir, dass wir eine einzige Ansprechpartnerin hatten“, erinnert sich Karl Schuder. Im Sommer 2008 fiel der Startschuss für das Projekt.

Die zuständige Beraterin Maria Wirtz interviewte in einem ersten Schritt die Führungsebene und analysierte im Rahmen der Bestandsaufnahme sämtliche Prozesse im Unternehmen. „Allerdings ist die Analyse des Betriebs nur eine Seite der Medaille.

Das Generationsmanagement ist gerade deswegen so komplex, weil es drei beteiligte Parteien gibt: Das Unternehmen, den Übergeber und den Nachfolger.

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