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Wir beschäftigen uns unter anderem auch mit der persönlichen Situation des Unternehmers nach der Übergabe, beispielsweise mit seiner Altersvorsorge, und wir stellen die Kompetenz und Eignung des Juniors auf den Prüfstand“, erklärt Maria Wirtz. „Letzere war im Fall von Michael Schuder übrigens hervorragend.“
Das Ergebnis des Autohauschecks: Zwar gab es im Hildesheimer Betrieb keine größeren strukturellen Stolpersteine, allerdings fehlten wichtige betriebswirtschaftliche und organisatorische Grundlagen wie beispielsweise Ablaufplanungen. Auch einen Notfallplan gab es nicht – im Falle eines Falles wäre der Tagesgeschäft massiv ins Stocken geraten.
Gründung einer neuen GmbH
Als besonders problematisch stellte sich die Rechtsform des Autohauses dar. Es handelte sich um ein Einzelunternehmen – sprich, alles war auf den persönlich haftenden Inhaber Karl Schuder zugeschnitten.
Als Lösung schlug die TMS vor, ein neue GmbH zu gründen und den Unternehmensnachfolger Michael Schuder zum Geschäftsführer zu ernennen. Als großer Vorteil der Neugründung entpuppte sich vor allem die Tatsache, dass der Jungunternehmer damit günstige Kredite in Anspruch nehmen konnte.
Durch die öffentlichen Finanzierungsmittel spart das Unternehmen gut 35.000 Euro pro Jahr ein – nicht zu vergessen die Tilgungsfreiheit in den ersten beiden Jahren nach der Übernahme.
„Die kritischste Phase der Neugründung waren zweifelsohne die Gespräche mit den Banken“, erinnert sich der 34-jährige Michael Schuder. Als Grundlage dafür erstellte die TMS ein Generationswechselkonzept, das auch die betriebswirtschaftlichen Planungen für die kommenden Jahre enthielt.
„Auch zu den Bankengesprächen hat uns die TMS in Person von Maria Wirtz und dem Finanzexperten Patrick Adams begleitet“, fügt der Autohausgeschäftsführer hinzu. Die Kreditinstitute seien sofort von dem Vorgetragenen überzeugt gewesen.
Neugründung in nur sechs Monaten
Dass die Neugründung eines Unternehmens so reibungslos über die Bühne gehen kann, damit hätten weder Karl noch Michael Schuder gerechnet.
Alles in allem zog sich der komplette Prozess über gerade einmal sechs Monate hin: „Wir haben es in dieser Rekordzeit allerdings nur deswegen geschafft, weil das Unternehmen zum einen im Kern sehr gesund war und die Zahlen stimmten und weil zum anderen auch das Zusammenspiel mit dem Steuerberater und der Unternehmensberatung reibungslos funktioniert hat“, ist sich Michael Schuder sicher.
Auch die Mitarbeiter des Hildesheimer Betriebs profitieren von dem geglückten Stabwechsel – von der einen oder anderen Träne des Buchhalters und der Serviceassistentinnen einmal abgesehen, die sämtliche Rechnungen neu schreiben mussten.
Striktes Controlling
Nicht nur sind alle Abläufe im Unternehmen jetzt ganz klar definiert und die Hierarchiestufen festgelegt. Auch die Arbeitsplätze sind hinsichtlich der Planung für die kommenden Jahre ein gutes Stück sicherer geworden.
„2009 lagen sowohl die Marge als auch die Verkaufszahlen der Auto Schuder GmbH deutlich über Plan. Und dazu hat nicht nur die Umweltprämie beigetragen, sondern auch die strategische Unternehmensführung und ein striktes Controlling“, ist sich Maria Wirtz sicher.
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