Spoticar „Bis zu 6.000 Euro höhere Preise“

Das Gespräch führte Silvia Lulei 3 min Lesedauer

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Spoticar-Fahrzeuge erzielen höhere Verkaufspreise und mehr Leads als nicht zertifizierte Stellantis-Modelle. Im Gespräch erläutert Ana Borsari, Europa-Chefin für das Gebrauchtwagengeschäft bei Stellantis, wie Spoticar den Handel künftig noch effizienter unterstützen soll.

Setzt auf KI und grenzüberschreitenden Handel, um die Effizienz für Partner zu steigern: Ana Theresa Borsari, Europa-Chefin für das Gebrauchtwagengeschäft bei Stellantis.(Bild:  Nicolas Zwickel)
Setzt auf KI und grenzüberschreitenden Handel, um die Effizienz für Partner zu steigern: Ana Theresa Borsari, Europa-Chefin für das Gebrauchtwagengeschäft bei Stellantis.
(Bild: Nicolas Zwickel)

Redaktion: Frau Borsari, Sie wollen ein komplettes Spoticar-Ökosystem in Europa einführen. Was verstehen Sie darunter?

Ana Borsari: Das Ziel ist, ein Ökosystem zu schaffen, das in neun europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Portugal, Polen und Spanien) doppelt so viele Fahrzeuge verwalten kann wie das vorherige. Es wird für Stellantis und seine B2B-Partner eine Win-win-Lösung sein. Dieses Ökosystem basiert auf drei Hauptsäulen: Säule Nummer eins ist ein Marktplatz mit einer Vielzahl von Kaufmöglichkeiten, darunter Online-Auktionen, private Verkäufe, Click & Buy etc. Die Plattform soll Käufern Zugang zu allen Stellantis-Marken und grenzüberschreitenden Funktionen bieten. Hinzu kommt als zweite Säule ein breites Angebot an Dienstleistungen für den Handel – von Transport und Logistik über Zollvorschriften, Lagerung bis hin zur Finanzierung. Säule Nummer drei schließlich wird eine „Entscheidungsmaschine“ sein, die Stellantis selbst hilft, bei der Lagerverwaltung, Kanalisierung und Preisgestaltung effizienter zu werden und für alle Käufer eine größere Auswahl und Transparenz zu gewährleisten.