Stellantis Neue Führung bei Jeep, Peugeot und DS

Von Jens Rehberg 1 min Lesedauer

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John Elkann organisiert Stellantis weiter um: Bei drei Produktsparten und einigen weiteren Bereichen wechselt er die verantwortlichen Kräfte aus.

John Elkann hält bei Stellantis aktuell die Zügel in der Hand, bis der Nachfolger von Carlos Tavares benannt ist. Über das Investmentunternehmen Exor kontrolliert Elkann alle Beteiligungen der italienischen Agnelli-Familie. An Stellantis hält Exor gut 15 Prozent der Anteile – doppelt so viel wie die Familie Peugeot.   (Bild:  Stellantis)
John Elkann hält bei Stellantis aktuell die Zügel in der Hand, bis der Nachfolger von Carlos Tavares benannt ist. Über das Investmentunternehmen Exor kontrolliert Elkann alle Beteiligungen der italienischen Agnelli-Familie. An Stellantis hält Exor gut 15 Prozent der Anteile – doppelt so viel wie die Familie Peugeot.
(Bild: Stellantis)

Um den Stellantis-Konzern nach Carlos Tavares wieder in die Spur zu bringen, trifft Interims-Chef John Elkann weitere Personalentscheidungen. Wie der Hersteller am Montag bekannt gab, soll die Organisation damit weiter vereinfacht und die „lokale Agilität und Umsetzungsgenauigkeit erhöht“ werden.

Unter anderem tauschte Elkann die Führungen der Fabrikate Jeep, Peugeot und DS aus. Bei Peugeot muss Linda Jackson für Alain Favey Platz machen, der von Europcar zu Stellantis kommt. Bei Jeep übernimmt Bob Broderdorf die Gesamtverantwortung für das Fabrikat – im Herbst letzten Jahres war er erst als Jeep-Chef für Nordamerika eingesetzt worden. Global hat Antonio Filosa die Marke zwischenzeitlich geführt. Beim Stellantis-Premiumfabrikat DS kommt Xavier Peugeot für Brigitte Courtehoux.

Abgelöst wurde zudem der Chef der Softwareabteilung, Yves Bonnefont. Diesen Bereich gliederte John Elkann kurzerhand bei „Produktentwicklung und Technologie“ unter Ned Curic ein.

Außerdem wird Nordamerika-Chef Antonio Filosa die globale Leitung des Bereichs Qualität übernehmen, die Bereiche Corporate Affairs und Kommunikation sollen unter Clara Ingen-Housz zusammengeführt werden, und es gibt ein neues „Marketing Office“ unter Olivier François, das die einzelnen Konzernmarken zentral durch Werbung, globale Veranstaltungen und Sponsoring unterstützen soll.

Erst in der vorletzten Woche hatte Stellantis Deutschland Anpassungen bei den Vertriebsstrukturen des Herstellers kommuniziert. Nach Tavarez' Abgang Anfang Dezember gibt Europa-COO Jean-Philippe Imparato hierbei die Linie vor.

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