Ford-Rückruf Neue Rückfahrkamera für Explorer und Transit

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Beim Einlegen des Rückwärtsgangs könnte kein Kamerabild erscheinen. Daher müssen hierzulande 8.300 Transporter und 4.700 SUVs für mehrere Stunden in die Vertragswerkstatt.

Etwa 4.700 Einheiten des Explorer müssen in Deutschland zurück in die Werkstatt.(Bild:  Ford)
Etwa 4.700 Einheiten des Explorer müssen in Deutschland zurück in die Werkstatt.
(Bild: Ford)

Ford ruft in Deutschland rund 8.300 Exemplare des Transit und 4.700 Einheiten des Explorer zurück. Man sei bei der Überwachung der in Betrieb befindlichen Fahrzeuge darauf aufmerksam geworden, dass die digitale Rückfahrkamera beim Einlegen des Rückwärtsgangs möglicherweise kein Bild anzeige, begründete ein Sprecher der Ford-Werke GmbH auf Anfrage die Aktion.

Das Display des sogenannten SYNC-Bildschirms bleibe stattdessen vollständig blau oder schwarz, wenn das Fahrzeug rückwärtsfahre oder wenn die 360-Grad-Ansicht ausgewählt und verfügbar sei. „Der Verlust des Bildes der Rückfahrkamera beim Rückwärtsfahren erhöht das Risiko einer Kollision“, sagte der Sprecher.

Mehrere Stunden Wartezeit

Die interne Kampagnennummer „23S23“ gilt für Ford Explorer, die zwischen dem 9. Mai 2019 und dem 20. August 2023 vom Band liefen. Der Rückruf für den Ford Transit aus dem Produktionszeitraum 1. August 2021 bis 25. September 2023 läuft unter der Kennung „23S48“. Der Aufenthalt in den Vertragswerkstätten dauert mehrere Stunden. Denn die Mitarbeiter tauschen die Rückfahrkamera aus und aktualisieren anschließend die Software des Bildverarbeitungsmoduls, um die korrekte Funktionalität wiederherzustellen.

In den USA hatte der Hersteller bei einer sechsstelligen Stückzahl des Explorers ursprünglich versucht, das Problem mit einem reinen Software-Update zu beheben (Aktionscodes damals: „21S44“ und „23S02“), ehe er auf die aufwendigere Abhilfemaßnahme umschwenkte.

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