Neuer Name für Kfz-Innung Hildesheim Süd
Die Kfz-Innung Hildesheim Süd heißt jetzt Kfz-Innung Northeim-Einbeck-Duderstadt. Auch mit neuem Namen will die Innung am Erfolg der vergangenen Jahren anknüpfen. Im Fokus des Engagements steht beispielsweise die Nachwuchsförderung.
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Mit einem neuen Namen will die Kfz-Innung Hildesheim Süd ihre Mitgliedsregionen stärken. Entsprechend heißt sie künftig Innung des Kfz-Handwerks Northeim-Einbeck-Duderstadt. Das haben die Mitglieder jüngst auf ihrer Jahresversammlung einstimmig beschlossen. „Es ist der Wunsch der Mitglieder, dass sich die einzelnen Regionen im Namen der Innung wiederfinden“, erklärte Geschäftsführer Hans-Joachim Nüsse. Dem wolle die Innung gerne mit ihrem neuen Namen nachkommen. Die Wurzeln der Kfz-Innung Hildesheim Süd gehen bis ins Jahr 1934 zurück; damals umfasste sie weite Teile Südniedersachsens. Nach und nach spalteten sich aber einzelne Gebiete ab und bildeten eigene Innungen.
Auch wenn der neue Innungsname die Mitgliedsregionen hervorhebt, will der Vorstand dies nicht als Abgrenzung gegenüber anderen Innungen verstanden wissen. Schon gar nicht als Absage für eine Zusammenarbeit mit anderen Innungen oder eine Fusion. „Wenn wir fusionieren wollen, dann denken wir auch über den Namen neu nach“, zeigt sich Nüsse pragmatisch.
Das ist auch notwendig: Insgesamt zählt die Innung 84 Autohäuser und Werkstätten zu ihren Mitgliedern. Diese bilden rund 140 Jugendliche aus. Um den Mitgliedsbetrieben einen größtmöglichen Service zu bieten, arbeitet die Innung bereits seit Längerem eng mit der Nachbarinnung Osterode zusammen. Dies hilft beispielsweise auch, um den beruflichen Nachwuchs zu sichern.
Doch auch allein stellt die Innung vieles auf die Beine: So besuchten Vertreter zahlreicher Autohäuser und Werkstätten gemeinsam mit Obermeister Ernst-August Bethel allgemeinbildende Schulen im Innungsgebiet. Dabei informierten sie über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen im Kraftfahrzeuggewerbe. „Die Reaktionen waren durchweg positiv“, freut sich Bethel. Lehrer und Schüler seien vom Angebot begeistert gewesen.
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