Neutrale Batterietests Ist die Batterie gesund, freut sich der Kunde

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 9 min Lesedauer

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Neutrale Batterietests sollen das Vertrauen der Kunden in die elektrische Antriebstechnik stärken und die Vermarktung gebrauchter Elektroautos erleichtern. Dekra, GTÜ und TÜV Rheinland zeigen, wie sie funktionieren.

Simon Tilgner von Dekra beim statischen Teil des Batterietests. Über eine Dekra-eigene OBD-Schnittstelle werden die Daten aus dem Batteriemanagementsystem ausgelesen.(Bild:  Schmidt – VCG)
Simon Tilgner von Dekra beim statischen Teil des Batterietests. Über eine Dekra-eigene OBD-Schnittstelle werden die Daten aus dem Batteriemanagementsystem ausgelesen.
(Bild: Schmidt – VCG)

Elektroautos sind auf dem Neuwagenmarkt längst eine relevante Größe. Gebrauchtwagenkäufer fremdeln aber noch mit dem neuartigen Antrieb. Insgesamt machen BEVs bei den Neuzulassungen 19 Prozent aus, bei den Besitzumschreibungen aber nur ein Prozent. Zwei von drei Autohändlern sagen, dass sie gebrauchte E-Autos nur mit starken Nachlässen verkaufen können (Quelle: DAT).

Das hat sicherlich mehrere Gründe, etwa die starken Schwankungen bei den Neufahrzeugpreisen oder die rasante Weiterentwicklung der Technik, die gebrauchte Stromer schnell zum Alteisen macht. Aber die meisten möglichen Kunden konzentrieren sich bei ihren Vorbehalten auf die Batterie. 75 Prozent sehen hier einen großen Unsicherheitsfaktor. Vielen Menschen fehlt es an Vertrauen in die Langlebigkeit der Hochvoltbatterie, die zugleich die mit Abstand teuerste Einzelkomponente eines E-Autos ist.