Niederbayerisches Führungsteam komplett

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Das noch junge Führungsteam der Kfz-Innung Niederbayern ist wieder komplett. Zum stellvertretenden Obermeister wählten die Mitglieder auf ihrer Jahresversammlung Tobias Eckl.

Erstes Ehrenmitglied der Kfz-Innung Niederbayern: (v.li.) Obermeister Michael Krammer, Ehrenmitglied Winfried Bayer und Geschäftsführer Josef Huber.
Erstes Ehrenmitglied der Kfz-Innung Niederbayern: (v.li.) Obermeister Michael Krammer, Ehrenmitglied Winfried Bayer und Geschäftsführer Josef Huber.
(Foto: Zietz)

Die Kfz-Innung Niederbayern hat einen neuen stellvertretenden Obermeister: Auf ihrer Jahresversammlung wählten die Mitglieder Tobias Eckl. Er tritt die Nachfolge von Christian Hirschmann an, der das Amt aus persönlichen Gründen in der laufenden Wahlperiode niederlegte.

Eckl komplettiert das noch junge Führungsteam der bayerischen Kfz-Innung. Erst im vergangenen Jahr wählten die Mitglieder Michael Krammer zum Obermeister, und Geschäftsführer Josef Huber ist seit Anfang des Jahres im Amt. Seinen Vorgänger Winfried Bayer ernannten die Mitglieder zum ersten Ehrenmitglied der Kfz-Innung.

Ein Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war das Thema Elektromobilität. Albert Sperber von der Hochschule Deggendorf stellte das von ihm geleitete Projekt E-Wald vor. Das 7.000 Quadratkilometer umfassende, sich im Südosten Bayerns über sechs Landkreise erstreckende Projekt ist nach eigenen Aussagen das größte Demonstrationsprojekt für Elektromobilität in Deutschland.

Mithilfe neu entwickelter intelligenter und integrierter Ladeinfrastruktur sowie innovativer Steuerungs- und Kommunikationskonzepte soll E-Wald den Nachweis liefern, dass Elektromobilität im ländlichen Raum funktioniert. Gerade für den Tourismus im Bayerischen Wald werden positive Auswirkungen hin zu mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit erwartet.

In der Startphase vor zwei Jahren schieden bereits Modelle einiger Nischenanbieter aus, die den Temperaturen im Winter nicht standhielten. Die geplante Zahl von 100 Fahrzeugen in den ersten 24 Monaten wurde durch den Erfolg längst überholt, inzwischen werden 200 Fahrzeuge vermietet. Die Akzeptanz in der Bevölkerung wächst.

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