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Nikola und Bosch bauen Lkw mit Brennstoffzelle

Autor / Redakteur: sp-x/gr / Andreas Grimm

Nikola Motors und Bosch arbeiten gemeinsam an Lkws mit Brennstoffzellenantrieb. Die bis 2021 geplanten Modelle sollen nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch deutlich leistungsstärker als herkömmliche Sattelschlepper sein.

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Ein US-Start-up will zusammen mit Bosch Lkw mit Wasserstoffantrieb entwickeln.
Ein US-Start-up will zusammen mit Bosch Lkw mit Wasserstoffantrieb entwickeln.
(Bild: Nikola Motors)

Nikola Motors plant bis 2021 die Elektro-Schwerlaster „Nikola One“ und „Nikola Two“ mit Wasserstoffantrieb auf den Markt zu bringen. Beide Modelle sollen mit über 1.000 PS und gut 2.700 Nm Drehmoment fast doppelt so leistungsstark wie bisherige Sattelschlepper sein.

Erstmals hatte das US-Start-up im Frühjahr 2016 mit der virtuellen Präsentation eines rein elektrisch angetriebenen Lastwagens für Aufsehen gesorgt. Zunächst sollte eine Gasturbine den Strom generieren, später präsentierte Nikola dann einen ersten Prototypen, der seinen Strom für den Vortrieb vorwiegend aus einer Brennstoffzelle bezieht.

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Diese Technik bietet gleich mehrere Vorteile. Unter anderem erlaubt die Brennstoffzelle im Vergleich zu rein batterieelektrischen Antrieben ein deutliches schnelleres „Aufladen“. Zwischen 1.300 und 1.900 Kilometer sollen die E-Laster mit einer Ladung kommen.

Unterstützung bekommt das Start-up aus Salt Lake City vom deutschen Zulieferer Bosch. Das Kernstück der Elektro-Schwerlaster soll ein effizienter E-Antrieb sein, den Bosch und Nikola gemeinsam entwickeln. Er basiert auf Boschs E-Achse, die Motor, Antriebselektronik und Getriebe in einer kompakten Einheit umschließt und von Beginn an darauf ausgelegt war, in Hinblick auf die Leistung skalierbar zu sein.

Zusammen planen die beiden Unternehmen nun die weltweit erste E-Achse für Nutzfahrzeuge mit Doppelantrieb, hier für einen Langstrecken-Lkw. Neben der Fahrzeugsteuerung der Trucks auf Basis der Soft- und Hardware von Bosch, soll hier auch die Elektromaschinentechnik für Nutzfahrzeuge sowie SMG-Antriebe (Separater Motor-Generator) des Zulieferers zum Einsatz kommen. Auch die Brennstoffzellen entwickeln Nikola und Bosch gemeinsam.

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