Nissan-Partnerverband Wachsende Bestände sorgen den Handel

Von Yvonne Simon 5 min Lesedauer

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Die Nissan-Partner verdienten 2023 gut. Doch wie die gesamte Branche leiden sie unter der aktuellen Nachfrage-Flaute. Die steigenden Bestände bereiten den Händlern Sorgen.

VDNV-Vorständin Marlies Wegener sprach die Herausforderungen an, mit denen die Nissan-Händler konfrontiert sind, darunter ein deutlicher Rückgang in der Nachfrage.(Bild:  Simon – VCG)
VDNV-Vorständin Marlies Wegener sprach die Herausforderungen an, mit denen die Nissan-Händler konfrontiert sind, darunter ein deutlicher Rückgang in der Nachfrage.
(Bild: Simon – VCG)

Beim Verlassen der Jahreshauptversammlung des Nissan-Partnerverbands (VDNV) sahen viele der Teilnehmer wohl den ersten Schnee der Saison. Eine dünne weiße Decke legte sich Freitagabend über die Qashqais, X-Trails und Ariyas auf dem Parkplatz des Tagungshotels in Unterschleißheim bei München. Der Winter ist da und damit die passenden Rahmenbedingungen für Diskussionen über einen Automarkt, auf dem das Klima zusehends rauer wird.

Denn auch wenn Nissan 2023 Absatz und Marktanteil steigern konnte, sind die Herausforderungen groß und der Blick in die Zukunft bereitet den Partnern Sorgen. Wie in weiten Teilen der Branche schlägt bei Nissan die Nachfrageschwäche am Neuwagenmarkt mittlerweile voll ein. „Wir spüren den Absturz“, erklärte VDNV-Vorständin Marlies Wegener in ihrer Begrüßungsrede.