Restwerte Normalisierung nach unten

Von Yvonne Simon 5 min Lesedauer

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Die Restwert-Kurve von Gebrauchtwagen sinkt weiter. Elektroautos schneiden prozentual deutlich schlechter ab als Verbrenner und eine Erholung ist nicht in Sicht. Bei den Karosserievarianten deutet sich aber eine Trendabkehr an.

Die erneute staatliche Förderung von Elektro­autos und Plug-in-Hybriden dürfte deren Restwerte zusätzlich schwächen.(Bild:  Achter – VCG)
Die erneute staatliche Förderung von Elektro­autos und Plug-in-Hybriden dürfte deren Restwerte zusätzlich schwächen.
(Bild: Achter – VCG)

Die Restwerte von Gebrauchtwagen sind im vergangenen Jahr gesunken – diese Entwicklung dürfte sich nach der Erwartung von Experten 2026 fortführen. Das ändert aber nichts daran, dass das Preisniveau nach wie vor hoch ist und der Rückgang der prozentualen Restwerte eher einer Normalisierung entspricht. „Die Restwerte liegen immer noch deutlich über dem Niveau von 2019“, berichtet Martin Weiss, Leiter Fahrzeugbewertung bei der Deutschen Automobil Treuhand (DAT).

Dass die Restwerte kontinuierlich sinken, liegt an mehreren Faktoren. Die taktischen Zulassungen aus dem vergangenen Jahr – auf Handel, Hersteller und Autovermieter – kommen als junge Gebrauchtwagen auf den Markt und müssen neben Neuwagen preislich attraktiv mit spürbarem Nachlass positioniert werden. Das drückt auf das Restwert-Niveau.