Automobil und Geschichte OCC – Museumsnacht zum Rollen gebracht

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Die Besucher der Lübecker Museumsnacht dürfen sich auf eine ganz besondere Attraktion freuen: das sogenannte „Rollende Museum“. Organisiert hat das der bekannte Oldtimer-Spezialversicherer.

Ein Shuttle der ganz anderen Art: Passend zur Museumsnacht organisiert der OCC das „Rollende Museum“.(Bild:  OCC)
Ein Shuttle der ganz anderen Art: Passend zur Museumsnacht organisiert der OCC das „Rollende Museum“.
(Bild: OCC)

Ticketinhaber der Lübecker Museumsnacht am 31. August haben die exklusive Möglichkeit, sich von 18 bis 24 Uhr kostenlos auf der Strecke zwischen dem Europäischen Hansemuseum und dem Marktplatz oder umgekehrt in einem Oldtimer chauffieren zu lassen. So können sie quasi standesgemäß bzw. thematisch passend den Charme und die Eleganz vergangener Fahrzeugpochen erleben und sich in eine Zeit zurückversetzen, in der das Automobil noch Luxusgut, zumindest aber etwas Besonderes war.

Mehr als 30 Oldtimer machen diese Museumsnacht erstmalig zu einem ganz besonderen Abend. Geholfen werden dabei neben ihren Besitzern einige der schönsten automobilen Protagonisten der Mobilitätsgeschichte haben. Genauer gesagt ein:

  • Rolls-Royce Corniche Cabrio
  • Fiat Dino Spider 2,4 l
  • Ferrari 360 Modena F1
  • Alfa Romeo Giulia Nuova Super 1600
  • Mercedes Benz, W111, Heckflosse
  • Cadillac de Ville Cabrio
  • Mercedes-Benz 280SE 3.5
  • Trabant 601 Universal
  • Porsche Carrera Coupé 3.2
  • Ford Modell T Speedster

Spaß haben werden nicht nur die Fahrgäste, sondern wohl auch deren Chauffeure. (Bild:  OCC)
Spaß haben werden nicht nur die Fahrgäste, sondern wohl auch deren Chauffeure.
(Bild: OCC)

„Das von uns organisierte ‚Rollende Museum‘ ist eine stilvolle Ergänzung zu den kulturellen Highlights der Lübecker Museumsnacht und bietet eine tolle Möglichkeit, die Stadt aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben“, ist Marcel Neumann, Mitglied der Geschäftsleitung von OCC, überzeugt. Wie es zu der Idee kam, wollte »kfz-betrieb« von Raimund Jebens, Head of Marketing bei OCC, wissen.

Ist die Idee eines Oldtimer-Shuttles neu bzw. wie kamen Sie zu dieser?

Raimund Jebens: Tatsächlich entstand die Idee bei der Planung eines Events, das am selben Tag stattfinden sollte – um Besucher der Museumsnacht auch für automobiles Kulturgut zu begeistern. Dann haben wir umgedacht und kamen zu der Einschätzung, dass der Oldtimer-Shuttle selbst zum eigentlichen Event für uns werden könnte.

Welche Voraussetzungen mussten Sie erfüllen, um diesen Service anzubieten?

Wir mussten vor allem die Stadt, das Tourismusbüro und die Verkehrsbehörden davon überzeugen, dass das Rollende Museum ein echter Mehrwert für die Museumsnacht ist. Bei vergangenen Veranstaltungen in anderen Städten war das Feedback von Fahrern bzw. Oldtimerbesitzern und Besuchern überwältigend. Und wir mussten natürlich aufzeigen, dass es keine Verkaufsveranstaltung ist, sondern dass wir uns als Marke aus der Szene selbstverständlich auch für alles engagieren, was mit klassischen Fahrzeugen zu tun hat.

Wie finanzieren Sie diesen Service?

Wir haben keinerlei Einnahmen dadurch – die nicht unbeträchtlichen Kosten finanzieren wir aus den Marketingbudgets. Vor allem aber: Die Oldtimer-Fahrer machen das auch quasi ehrenamtlich. Dieses Maß an Engagement findet man wirklich nicht überall, und es ist unglaublich, wie viele Kunden sich bei uns gemeldet haben, um an der Aktion teilzuhaben. Wir mussten einigen Interessenten sogar absagen, weil es zu viele Fahrzeuge geworden wären!

Gibt es Ihres Wissens derartige Aktionen auch in anderen Städten?

Ja, nach unserem Kenntnisstand unter anderem in Basel, Berlin und München.

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