Assekuranz OCC: Versicherungen für gepimpte Autos

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Unter der Marke Offlane bietet das Unternehmen ab sofort auch Versicherungsschutz für Kunden an, die ihr Fahrzeug mechanisch, elektronisch und ästhetisch modifiziert haben.

OCC bietet jetzt auch Versicherungen für Tuningfahrzeuge an.(Bild:  OCC)
OCC bietet jetzt auch Versicherungen für Tuningfahrzeuge an.
(Bild: OCC)

Die OCC Assekuradeur GmbH hat eine neue Marke ins Leben gerufen. Mit „Offlane“ bietet der Versicherungsspezialist für Young- und Oldtimer ab sofort Tuning-Versicherungen an und füllt damit nach eigenen Angaben eine Marktlücke. Schließlich tun sich herkömmliche Versicherungsanbieter mit umgebauten Fahrzeugen oft schwer: Tuner finden kaum passende Angebote, müssen Veränderungen aufwendig und manuell melden, und im Schadensfall drohen Deckungslücken.

Unter dem Claim „Dein Setup. Unser Backup“ möchte OCC Akzente in einer Branche setzen, die Tuning bisher kaum wahrgenommen hat, und gibt produktseitig das Versprechen, dass Umbauten, Einzelteile und der daraus resultierende Gesamtwert voll anerkannt und geschützt sein sollen. „Der Name Offlane steht für Andersartigkeit: Wer sein Fahrzeug individuell tuned, fährt nicht auf der ‚Main Lane‘ wie alle anderen, sondern wählt bewusst seine eigene Linie. Das Logo in rebellischem Grün und Schwarz-Aubergine unterstreicht diesen Anspruch – eine cleane Wortmarke mit einem ‚O‘, das sich bewusst aus der Spur lehnt“, erklärt Marcel Neumann, Chief Sales & Product Officer und Mitglied der Geschäftsleitung von OCC.

Passgenau statt pauschal

„Tuner haben es schwer, eine passende Kfz-Versicherung zu finden. Standardversicherungen kennen nur Serienmodelle und -listen. Sie übersehen dabei nicht nur die Liebe zum Detail und die teilweise hohen Investitionen in außergewöhnliche Fahrzeuge – es fehlt häufig an Verständnis für die Leidenschaft dieser Community. Tuner werden oft wie lästige Grenzgänger behandelt, obwohl sie ihre Umbauten enorm akkurat, sauber und anspruchsvoll vornehmen“, so Neumann weiter.

Anders als gedacht: Eine „Tuning“-Versicherung kann sogar günstiger sein als eine klassische Kfz-Versicherung, aber auch teurer. Entscheidend ist weniger das „Tuning“ an sich, sondern der Umfang, der Wert und die Art der verbauten Komponenten. Wichtig ist, dass die Tuningteile korrekt und vollständig mitversichert sind. Je höher der Investitions- und Individualisierungsgrad eines Fahrzeugs, desto größer ist in der Regel auch der Versicherungswert – und damit kann die Prämie steigen. Genau hier setzen wir bei Offlane mit einer passgenauen Bewertung an, statt pauschale Zuschläge zu erheben.

Selbst vom Tuningvirus befallen?

In den meisten Fällen genügt eine Selbstbewertung, in dem Fahrzeug, Umbauten und Werte transparent erfasst werden Nur bei besonders hochwertigen, stark individualisierten Fahrzeugen ist ein detailliertes Wertgutachten erforderlich. Ziel ist es, den Aufwand für den Kunden so gering wie möglich zu halten, ohne auf eine realistische und belastbare Einstufung zu verzichten.

Und im Leistungsfall: Reicht hier ein Kostenvoranschlag oder wird ein Gutachten benötigt? „Das hängt von der Schadenart und der Schadenhöhe ab. Bei kleineren Schäden – etwa einer beschädigten Scheibe – reicht in der Regel ein Kostenvoranschlag aus. Bei größeren oder komplexeren Schäden wird ein Gutachten notwendig werden. Auch hier gilt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich“, weiß Marcel Neumann. Wer vom Tuningvirus derart befallen ist, dass er sein Fahrzeug immer weiter individualisiert, der sollte weitere Umbauten oder Veränderungen an seinen Versicherer melden, damit der Versicherungsschutz jederzeit korrekt und vollständig bleibt – logisch, oder?

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