Studienbeginn an der BFC Ohne gewissenhaftes Arbeiten geht es nicht

Von Doris Pfaff

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Mit einem feierlichen Akt begrüßte die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) in Northeim 96 neue Studenten. Die angehenden Betriebswirte wurden von Schulleiterin Sylvia Gerl und dem Vorstandsvorsitzenden Helmut Peter beim Onboarding persönlich begleitet.

Die 96 neuen BFC-Studenten wurden in Northeim feierlich begrüßt.
Die 96 neuen BFC-Studenten wurden in Northeim feierlich begrüßt.
(Bild: BFC)

Für potenzielle Betriebswirte im Kfz-Gewerbe heißt es im August immer: Auf in die neue Wahlheimat Northeim und dort die nächsten elf Monate lang wieder „Schulbank drücken“. So auch in diesem Jahr. Diesmal sind 96 neue BFC-Studenten an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) gestartet.

Die ehemaligen Automobilkaufleute, Kfz-Mechatroniker, Meister oder Automobilverkäufer haben einen der begehrten Plätze ergattert, um ihr automobiles, betriebswirtschaftliches Wissen zu erweitern und sich auf eine Position in der ersten Reihe oder die Übernahme des elterlichen Betriebs vorzubereiten.

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Das erwartet sie: Mit zehn Stunden täglicher Arbeit von Rechnungswesen, über Steuern bis hin zur Unternehmensführung werden die neuen BFCler ihren Blick auf das Automobilgeschäft schärfen und auch Bewährtes infrage stellen. „Wir werden nur so viel Theorie wie nötig und so viel Praxis wie möglich vermitteln“, so Geschäftsführerin Sylvia Gerl. Diese Art der Wissensvermittlung sorge dafür, dass die Absolventen perfekt auf das Tagesgeschäft vorbereitet werden, das sie nach dem Studium erwarte.

Mit den neuen BFClern sind wieder alle Bundesländer vertreten. Aufgrund der strategisch guten Lage in der Mitte Deutschlands sei die Schule für niemanden zu weit entfernt. Mehr als 50 Prozent der Studenten hätten schon während ihrer Ausbildung Kontakt zur BFC geknüpft und teilweise auch einen Schnuppertag dort verbracht. Die meisten haben sich zudem schon ein Dreivierteljahr vor Studienbeginn angemeldet.

Schon an Tag eins stellten die neuen Studenten ihre beruflichen Ziele vor. Hier zeige sich, dass ein Teil wieder dahin zurückkehrt, wo er hergekommen ist, so Gerl. Einige Betriebe haben ihre Talente zur BFC geschickt, sie vertraglich gebunden und freuen sich nach dem Vollzeit-Programm auf deren Rückkehr.

Ohne Fleiß geht es nicht

Das sieht auch Helmut Peter, Vorstandsvorsitzender der BFC so: „Die Zahl der Betriebe, die Eigengewächse fördern, entwickeln und zur BFC schicken, wird immer größer. In Zeiten des Fachkräftemangels ist das ein kluger Schachzug. Auch wir entsenden jedes Jahr gut ausgebildete Kräfte in das Vollzeit- oder Fernstudienprogramm.“

Peter begleitete persönlich das Onboarding der 96 neuen Studenten und appellierte an sie, gewissenhaft in der Studienzeit zu arbeiten, um erfolgreich zu sein. „Es reicht nicht, unsere Kontonummer zu kennen“, betonte er.

Auch wenn die Nachfrage nach den Studienplätzen sehr hoch ist, wollen die Verantwortlichen der BFC aus Qualitätsgründen die Anzahl der Studienplätze im Vollzeitprogramm nicht erhöhen. Die individuelle Betreuung und die Möglichkeit, in Kleingruppen arbeiten zu können, könne bei einer größeren Anzahl nicht mehr gewährleistet werden, so Gerl und Peter.

117 Studenten sind im Fernstudium gestartet

Eine Alternative zum Präsenzstudium bietet das Fernstudium, das sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreue. Auch hier ist die Anzahl der Plätze limitiert. Trotz eines leichten Ausbaus der Kapazitäten stehen erst zum Ende des Jahres 2023 mit Studienbeginn im November wieder Plätze zur Verfügung. Trotz der vier Einstiegstermine (Februar, Mai, August und November) sind die Plätze schnell vergeben. Interessenten und Unternehmen, die Talente nach Northeim schicken möchten, sollten sich rechtzeitig um die Plätze bemühen, riet die Schulleiterin.

Derzeit sind 117 junge Leute im BFC-Fernstudium, die das zweijährige Programm nutzen, um ihre berufliche Performance zu verbessern. Alle sechs Monate sind die Fernstudenten zu einem Repetitorium und zur Modulprüfung vor Ort.

Zum zweiten Mal haben die Förderer und Partner der BFC nützliche Essentials für die Studierenden zusammengestellt, um sie während der BFC-Zeit zu unterstützen. Diese fanden die neuen BFCler dann in „Schultüten“, die in diesem Jahr autobörse.de und Santander zur Verfügung stellten.

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