Verdacht des Betrugs mit Oldtimern Ist der rote Roadster der echte 300 SL?

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 5 min Lesedauer

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Neues zur Durchsuchung bei Kienle Automobiltechnik: Der Verdacht, dass es sich bei einem vom Restaurierer angebotenen Mercedes-Benz 300 SL Roadster um eine Fälschung handelt, erhärtet sich. Das legen Informationen nahe, die »kfz-betrieb« unter anderem vom Besitzer des anderen Fahrzeugs mit derselben Identnummer erhielt.

Der mutmaßlich echte 300 SL Roadster stammt von einem schweizerischen Vorbesitzer, der ihn in Rot umlackieren ließ, und steht nun in Mülheim-Kärlich bei Koblenz. Er gehört dem Gründer und Inhaber des dortigen Oldtimerzentrums Depot 3.(Bild:  Diehl – VCG)
Der mutmaßlich echte 300 SL Roadster stammt von einem schweizerischen Vorbesitzer, der ihn in Rot umlackieren ließ, und steht nun in Mülheim-Kärlich bei Koblenz. Er gehört dem Gründer und Inhaber des dortigen Oldtimerzentrums Depot 3.
(Bild: Diehl – VCG)

Mülheim-Kärlich bei Koblenz Mitte Juni. Knapp zwei Wochen nach der Durchsuchung bei Kienle Automobiltechnik (»kfz-betrieb« berichtete) lädt der Besitzer des mutmaßlich echten Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198 II) zu einer Pressekonferenz in das Oldtimerzentrum Depot 3 ein. Dessen Gründer und Inhaber Ralph Grieser erwarb das Fahrzeug vom Vorbesitzer aus der Region Zürich (Schweiz). Während der Pressekonferenz werden Belege für die Echtheit präsentiert sowie Rechtsfragen rund um Authentizität und Originalität historischer Fahrzeuge besprochen.